Lindwurm schlängelt sich durch die Stadt
Bild: Grujic
Tausende Narren haben am Rosenmontag in Rheda-Wiedenbrück ausgiebig die fünfte Jahreszeit gefeiert.
Bild: Grujic

Ab 13.30 Uhr schlängelte sich der farbenprächtige Lindwurm durch die Doppelstadt an der Ems. In Rheda war während des Umzugs vor allem auf dem Doktorplatz kein Durchkommen mehr. Zahlreiche Schaulustige wollten sich das närrische Spektakel nicht entgehen lassen.

Tausende Schaulustige an den Straßenrändern

Ähnlich war das Bild eine Stunde später in Wiedenbrück: Auch dort verfolgten tausende zum Teil bunt kostümierte und fantasievoll geschminkte Zuschauer von den Straßenrändern aus das närrische Treiben.

Nach dem Umzug stieg im Festzelt auf der Schanze in Wiedenbrück die große Abschlussfete. Sie dauert erfahrungsgemäß bis weit in den Veilchendienstagmorgen hinein.

Stärkungspakt und Rauchverbot

Das Rauchverbot in den Gaststätten und der von der rot-grünen Landesregierung erlassene Stärkungspakt Städtefinanzen, der ein dickes Loch in die Rheda-Wiedenbrücker Kommunalkasse gerissen hatte, waren die bestimmenden Themen des Rosenmontagszugs. Doch auch mit der neuen Gesamtschule und der im Mai bevorstehenden Bürgermeisterwahl beschäftigten sich die Narren.

Moderiert wurde der Umzug von Wilhelm Baumhus und Tanina Rottmann (Radio Gütersloh).

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