Mädchen kommt bei Zugunfall ums Leben
Foto: Eickhoff
Am Bahnübergang am Bosfelder Weg in Rheda-Wiedenbrück hat sich am Montagabend der tödliche Zugunfall ereignet.
Foto: Eickhoff

Zur Unfallzeit gegen 18.40 Uhr befuhr nach Polizeiangaben die junge Radfahrerin mit ihrem roten Damenrad den rechten Gehweg des Bosfelder Wegs in Richtung Röntgenstraße. Gleichzeitig war die Eurobahn auf der dortigen Bahnstecke vom Bahnhof Rheda kommend in Richtung Münster unterwegs. 

Weg für Radfahrer und Fußgänger nicht beschrankt

In Höhe des Bahnübergangs kam es zur Kollision zwischen der Eurobahn und der Radfahrerin, wobei der laut hupende Triebwagen die Schülerin frontal erfasste. Bei diesem Zusammenstoß wurde die 15-jährige Schülerin so schwer verletzt, dass sie noch an der Unfallstelle verstarb. Die Beamten fanden im Schotter das Handy der Radfahrerin sowie Ohrhörer. Wie die Polizei in Gütersloh weiter mitteilte, ist der Bahnübergang für Autos durch Halbschranken gesichert. Der Weg für Fußgänger und Radfahrer ist nicht beschrankt.

„Nach dem Notruf wurden die hauptamtlichen Kräfte der Feuerwehr sowie der Löschzug Rheda alarmiert, ferner ein Rettungswagen aus der Emsstadt und das Notarzteinsatzfahrzeug aus Oelde“, berichtete Feuerwehr-Pressesprecher Christian Dresmann. Stadtbrandinspektor Christian Kottmann erklärte an der Unfallstelle, dass die junge Frau entgegen der ersten Notrufmeldungen nicht unter dem Zug eingeklemmt war. Allerdings sei jede Hilfe für sie zu spät gekommen. 

25 Fahrgäste saßen im Eurobahn-Zug

Neben den hiesigen Einsatzkräften eilten auch Notfallmanager der Deutschen Bahn sowie des Zugbetreibers zu der Unfallstelle. Nach Angaben der Bundespolizei waren etwa 25 Fahrgäste in dem Zug, sie blieben unverletzt. Nachdem ein neuer Zugführer an der Unfallstelle eingetroffen war, konnten die Bahn ihre Fahrt fortsetzen. Der Bereich der Unfallstelle wurde für die Dauer der Beweissicherung bis 20.54 Uhr gesperrt.

SOCIAL BOOKMARKS
Ihr gewähltes Video startet automatisch nach der Werbung.