Mann bei Zusammenstoß mit Lkw getötet
Bild: Eickhoff
Der Fahrer eines Transporters ist am Mittwoch bei einem Unfall auf der Bundesstraße 64 in Rheda-Wiedenbrück ums Leben gekommen. Sein Fahrzeug stieß mit einem Lkw zusammen.
Bild: Eickhoff

Nach Angaben der Polizei war der 53-jährige Warendorfer mit dem Lkw auf der Bundesstraße aus Richtung Rheda kommend in Richtung Herzebrock unterwegs, als er aus bislang ungeklärter Ursache immer weiter auf die Gegenfahrspur geriet. Ein Zeuge, so berichtete ein Polizeibeamter an der Unfallstelle, hatte zuvor keine Auffälligkeiten an der Fahrweise des Lastwagens bemerkt. Dieser prallte vorne links in die Front des Fiat Ducato und drückte diesen förmlich in den angrenzenden Graben. Dort blieb der völlig zerstörte Transporter liegen.

Notärzte vor Ort

„Der Feuerwehr waren zunächst per Notruf zwei eingeklemmte Personen gemeldet worden“, berichtete der stellvertretende Stadtbrandinspektor Matthias Görke als Einsatzleiter. Diese Meldung stellte sich vor Ort als falsch heraus. Außer drei Rettungswagen und zwei Notarzteinsatzfahrzeugen wurden von der Kreisleitstelle in Gütersloh die Löschzüge Rheda und Wiedenbrück alarmiert. Die Feuerwehrleute mussten den Lkw zunächst gegen einen weiteres Absacken in Richtung Graben sichern. Dazu wurde auch noch ein Autokran an die Unfallstelle beordert.

Stundenlange Sperrung

Während die Notärzte bei dem Transporterfahrer nur noch dessen Tod feststellen konnten, wurde der Lkw-Fahrer mit schweren, aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus transportiert. Ein Baum, gegen den die beiden Fahrzeuge geprallt waren, musste mit einer Kettensäge abgeschnitten werden. Die Polizei sperrte zwischen der Anschlussstelle Nordrheda und Gütersloher Straße die Bundesstraße für mehrere Stunden. Dies führte insbesondere auf der Gütersloher Straße und im Ortskern von Rheda für ein Verkehrschaos. Auch andere Ausweichstrecken waren im Berufsverkehr überlastet.

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