Mann stirbt bei Unfall auf Autobahn 2
Bild: Eickhoff
Ein 27-Jähriger ist am Donnerstag bei einem Unfall auf der Autobahn 2 getötet worden. Er hatte die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und war unter einen Lkw geraten.
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Nach ersten Erkenntnissen befuhr der Berliner mit einem Audi A6 Avant die A2 in Richtung Hannover auf der linken Fahrspur. Aus ungeklärter Ursache, so berichtete Polizei-Pressesprecher Achim Ridder, habe der Kombi unvermittelt nach rechts gelenkt und sei daraufhin unter einen Anhänger eines auf der rechten Spur langsam rollenden Lkw aus Stadthagen gerutscht. Dessen Fahrer (31), der mit seinem Gespann Lebensmittel transportierte, berichtete, dass der Verkehr auf mehreren hundert Metern Länge langsam gerollt sei. Sein Navigationsgerät habe eine Warnung wegen Gegenständen und Personen auf der Fahrbahn angezeigt.

Situation zu spät erkannt

Der 27-Jährige erkannte die Situation offenbar zu spät und versuchte, durch eine Vollbremsung und ein Ausweichmanöver einen Zusammenprall zu verhindern. Dennoch fuhr er mit offenbar sehr hoher Geschwindigkeit unter den Anhänger. Ersthelfer berichteten, der Mann habe nach dem Unfall noch ein Handy in der rechten Hand gehalten. Aufgrund der ersten Notrufmeldungen wurde der Löschzug Oelde alarmiert, ferner zwei Rettungswagen und das Notarzteinsatzfahrzeug. Zusätzlich landete der Rettungshubschrauber Christoph 13 an der Einsatzstelle. Feuerwehr-Einsatzleiter Torsten Gentzsch berichtete, Ersthelfer hätten den Mann sofort nach dem Unfall aus dem Wrack gezogen und mit der Reanimation begonnen. Trotz des vorbildlichen Handelns konnte der Notarzt nur noch den Tod des Berliners feststellen.

Drei Stunden Sperrung

Die Autobahn wurde während der Rettungsarbeiten und der anschließenden Spurensicherung knapp drei Stunden komplett gesperrt. Zwischenzeitlich konnten die Wartenden etwa eine Stunde lang über den linken Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeifahren. An der Anschlussstelle Oelde wurde der Verkehr von der Autobahnmeisterei Oelde abgeleitet. Die Fahrzeuge stauten sich zwischenzeitlich auf einer Länge von 15 Kilometern.

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