Masken: Stadt hält an Empfehlung fest
Foto: Nienaber
Bei den Hinweisschildern handelt es sich nicht um eine ordnungsbehördliche Anordnung, sondern nur um eine Empfehlung zum Tragen von Masken. Daran will die Stadt vorerst auch festhalten.
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Die derzeit positive Entwicklung der Pandemie hat man auch im Rathaus der Doppelstadt auf dem Schirm. Allerdings wird in den Zentren von Rheda und Wiedenbrück die Maskenpflicht nicht aufgehoben. Dies ist auch nicht möglich, weil es sich in der Doppelstadt an der Ems lediglich um Empfehlungen handelte, die per Plakat in die Bürgerschaft getragen wurden.

Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes gab es nie

An diesen möchte die Stadt derzeit noch festhalten. „Wann welche Öffnungsschritte und die Rücknahme von Coronaschutzmaßnahmen getroffen werden können, ist immer abhängig von der aktuellen Inzidenz des Kreises Gütersloh. Es gilt immer, in Abwägung des Gesundheits- und des Infektionsschutzes und mit Blick auf die von den Bürgern gewünschten und notwendigen Öffnungsschritte einen richtigen Weg zu finden“, bestätigte Rathaussprecherin Lena Henkenjohann auf Nachfrage dieser Zeitung. Es handele sich bei der Beschilderung bewusst um eine „freundliche Erinnerung“ zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, keineswegs um eine ordnungsbehördlich angeordnete Maskenpflicht.

„Die Hinweise werden wir bei weiter sinkenden Inzidenzwerten abnehmen“, kündigt Henkenjohann an. Seitens der Stadt waren die Hinweise Ende vergangenen Jahres in den Innenstädten angebracht worden, weil sich dort viele Geschäfte und Einzelhändler in direkter Nachbarschaft zueinander befinden und eine konkrete Zuordnung nach der Coronaschutzverordnung, an welchen Stellen eine Maske getragen werden muss, schwierig gewesen wäre.

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