Meinolf Meier hofft auf Goldregen
Bild: Fobe
Auf einen Millionen-Gewinn hoffen Meinolf Meier und seine Frau Martina aus Rheda-Wiedenbrück.
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Meier ist einer von 20 Kandidaten, die bei der Aufzeichnung der SKL-Millionen-Show am Donnerstag, 16. Oktober, die Chance auf eine Million Euro haben. „Als ich Anfang August den Brief mit der Benachrichtigung bekam, dass ich eine von 80 Personen bin, die eventuell die Chance auf eine Million Euro hat, dachte ich: Das muss ein Werbebrief sein. Das kann doch nicht wahr sein“, beschreibt der Familienvater seine erste Reaktion. Erst nach dreimaligem Lesen habe sich so langsam eine Art freudiges Erstaunen eingestellt. „Als dann kurze Zeit später, wie es der Zufall wollte, auch noch der Anruf kam, dass ich unter die letzten 20 Kandidaten gelost wurde, und in der Show um die Million bangen darf, haben meine Familie und ich uns riesig gefreut.“ Im Gegensatz zu heute habe der potenzielle Glücksmoment in der Show noch so weit weg geschienen.

Promis mit im Spiel

Der TV-Aufzeichnung sieht Meinolf Meier bis jetzt entspannt entgegen. „Natürlich wird es spannend, aber letztendlich lege ich mein Glück in fremde Hände und habe keinen Einfluss auf den Ausgang des Abends.“ Denn Meinolf Meier muss nicht selbst gegen seine Konkurrenz antreten. In sechs aktionsreichen Spielen ermitteln prominente Glückspaten einen Zahlencode. Der Kandidat, dessen siebenstellige Losnummer dieser erspielten Ziffer am nächsten kommt, steht nach 90 Minuten Daumendrückens unter dem lang ersehnten Goldregen. Michael Mittermeier, Anja Kling und Jürgen Vogel werden in den Münchener Bavaria Filmstudios zum Glücksbringer für einen der 20 potenziellen Millionäre. „Ich mag das Konzept der Sendung, denn weil wir in den Spielen nicht selbst gegen die anderen Kandidaten antreten müssen, bleibt das Konkurrenzdenken aus“, erklärt Meinolf Meier. Das habe er beim Kennenlern-Treffen der Kandidaten am 6. September gemerkt. Alle seien offen gewesen. „Die anderen Millionenanwärter sind wirklich lustig. Ich gönne jedem die Million, mir aber natürlich am meisten“, scherzt der 56-Jährige. Über ungelegte Eier möchte sich Meinolf Meier zwar noch keine Gedanken machen, einen Wunsch würde er sich und seiner Familie mit dem Geld aber gerne erfüllen wollen: In ferne Länder reisen.

Reisen wäre ein Wunsch

Meinolf Meier vertreibt als Außenhandelskaufmann Sportgeräte und ist dabei viel außerhalb Deutschlands in sonnigen Ländern unterwegs. „Wenn ich tatsächlich die Million gewinnen sollte, dann möchte ich meiner Frau Martina zwei meiner schönsten Ziele zeigen: Sydney in Australien und Trinidad und Tobago vor der Küste Venezuelas.“ Dann aber ohne stressige Geschäftstermine. „Es wäre toll, wenn das einzige Ziel zu frühstücken und einen tollen Tag zu verbringen lauten würde.“ „Einen Ferrari wird man vor unserem Haus nicht sehen, selbst wenn wir die Million bekämen“, ist sich der 56-Jährige sicher. „Ich will das Geld auf keinen Fall mit vollen Händen ausgeben. Wir haben alles, was wir brauchen.“ Bodenständig wolle Meinolf Meier im Fall eines Millionengewinns bleiben. „Das Publikum auf den Sofas zu Hause wird mich bei der TV-Ausstrahlung am Samstag, 25. Oktober, auf Sat. 1 nicht in Smoking mit Fliege sitzen sehen“, erklärt er. „Ich werde mich nicht verbiegen.“

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