Mit Blues und Soul Zuhörern eingeheizt 
Bild: Wieneke
Herzstück der „B.B.& The Blues Shacks“: Blues-Gitarrist Andreas Arlt (links) und sein Bruder Michael, Sänger und Harmonika-Spieler in Aktion.
Bild: Wieneke

 Hatten widrige Wetterverhältnisse bereits in den beiden vergangenen Jahren der Freiluftveranstaltung arg zugesetzt, kam es für Filippo Speranza und sein Team diesmal besonders dick: Durch ein Gewitter fiel kurz vor dem Start am Freitagabend der Strom aus und sämtliche Tische und Stühle mussten zum wiederholten Mal getrocknet werden. Doch Speranza gab nicht auf, auch bei der immer wieder vom Himmel fallenden Wasserflut am Samstag. Er und der Blues siegten: Zur richtigen Zeit gab es eine Regenpause – und die Menschen zog es in Scharen zum siebten Reckenberg-Festival.

Virtuos und handgemacht

Zu hören bekamen sie eine hochkarätige Musikmischung. Der Mundharmonika-Virtuose Gerd Gorke und der heimische Gitarrist Michael von Merwyk machten am Freitagabend den Anfang. Die Zuhörer waren überwältigt und ließen sich von den Blues-Interpretationen, Country-Klassikern und eigenen Reimen verzücken. Eine vielfach ausgezeichnete Spitzenband hatte Speranza als Glanzpunkt für den ersten Festivalabend verpflichtet: Die fünfköpfige Hildesheimer Formation „B.B. & The Blues Shacks“. Mit ihrem handgemachten Sound wussten die Musiker um Blues-Gitarrist Andreas Arlt sowie seinen Bruder Michael als Sänger und Harmonika-Spieler zu punkten. Doch auch Henning Hauerken (Bass), Bernhard Egger (Drums) und Dennis Koeckstadt (Piano) zogen die Zuhörer auf dem Reckenberg in ihren Bann.

Ruchige Stimme aus Virginia

Mit Soul, Funk, Rhythm and Blues heizte die Band „Greg Copeland an the Soul Gang“ den Besuchern am noch kühleren und ungemütlicheren Samstagabend mächtig ein. Mit seiner unverwechselbaren rauchigen Stimme hatte Frontmann Greg Copeland das Publikum schnell auf seiner Seite. Der Mann aus Virginia bildete eine musikalische Einheit mit weiteren sieben Spitzenmusikern, die die Kunst der dezenten Begleitung ebenso wie das kraftvolle Solospiel beherrschen. Musikalisch gestartet war der zweite Festivaltag mit dem „Acoustic Duo Frefoil“ aus Oelde. Ulli Goersmeier und Willi Zurwonne standen mit ihren Akustik-Gitarren und Mundharmonikas sowie ihren zwei ausdrucksstarken Stimmen auf der Bühne. Mehr brauchte es für die gelungene Einstimmung in die zweite Festival-Runde nicht

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