Miteinander rückt in den Blickpunkt
Jung und Alt waren der Einladung zur Demokratiekonferenz im Stadthaus Wiedenbrück gefolgt. Bürgermeister Theo Mettenborg und Demokrat Ramadani (stehend, v. l.) hießen die Teilnehmer im Luise-Hensel-Saal willkommen.

45 Interessenten, vom hauptamtlichen Vertreter über Ehrenamtliche und Angehörige verschiedener Religionsgemeinschaften bis hin zu Privatpersonen, waren der Einladung im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefolgt, um einander kennen zu lernen und Ideen für das gemeinsame Leben in der Doppelstadt an der Ems zu entwickeln.

Bürgermeister Theo Mettenborg hieß die Besucher im Luise-Hensel-Saal willkommen. Er betonte, dass der Einsatz für Demokratie der Aktivität jedes einzelnen bedürfe. In einem Kurzvortrag erläuterte Demokrat Ramadani, der sich als Koordinator für die Demokratiepartnerschaft Rheda-Wiedenbrück einsetzt, dass die auf der Konferenz gesammelten Anregungen in den im nächsten Schritt zu bildenden Organen Begleitausschuss und Jugendforum thematisiert werden. Er betonte, dass Demokratie in unserer Gesellschaft selbstverständlich sei, aber nicht zum Selbstverständnis werden dürfe.

Schließlich waren die Teilnehmer in der Zukunftswerkstatt gefragt. In drei Kleingruppen aufgeteilt diskutierten sie darüber, wie sich ihrer Meinung nach das Miteinander von Menschen unterschiedlicher Nationen, Kulturen, Religionen, Generationen, sozialer Schichten und mit unterschiedlichen Lebensentwürfen in der Emsstadt gestalte. Positive sowie negative Eindrücke wurden zusammengetragen, um anschließend zu überlegen, welche Verbesserungen auf welche Weise erzielt werden könnten. Auch darüber, mit wem man sich eine Zusammenarbeit vorstellen könnte, wurde nachgedacht. Das Vereinswesen etwa wurde wiederholt als eine der positiven Seiten in der Doppelstadt genannt, während auf der anderen Seite unter anderem der Wunsch nach mehr Beteiligung der Jugendlichen geäußert wurde. Für sie eine Internetseite einzurichten, war eine der vielfältigen Ideen. Auch eine bessere Vernetzung verschiedener Gruppen und Projekte wurde angesprochen.

Zum Abschluss waren die Anwesenden dazu aufgefordert, Vorschläge abzugeben, wer in den Begleitausschuss aufgenommen werden soll. Die Vorschläge werden Anfang des kommenden Jahres in die Beratungen der Stadt und der Volkshochschule Reckenberg-Ems über die Besetzung des Gremiums einfließen. Zudem ist jeder Bürger, der sich selbst oder jemand anderen vorschlagen möchte, willkommen, sich bei Demokrat Ramadani per E-Mail an demokrat.ramadani@vhs-re.de zu melden.

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