Neustart für Möbel-Premiummarke „WK“
Bild: Dick
Möbel der Premiummarke "WK" wurden im Haus Aussel präsentiert.
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 Viele hundert Autofahrer aus ganz Deutschland passierten das ungewöhnliche Schild. Ihr Ziel: Der alte Burgmannshof Haus Aussel, wo die renommierte Möbel-Marke „WK“ einen Neustart wagte. Der Ort des Geschehens ließ Rückschlüsse zu auf die Macher hinter dem „Neu-Geburtstag“: Die Familie Höner (Musterring International) hatte im Januar das Management der renommierten Premium-Marke „WK“ übernommen. Der Neustart erfolgt in dem Jahr, in dem „WK-Möbel“ auf seine Gründung vor 100 Jahren zurückblickt.

Nobelkarossen auf den überfüllten Parkplätzen rings um den Burgmannshof machten deutlich: Hier treffen sich Vertreter der führenden Möbelhäuser aus Deutschland und dem angrenzenden Ausland. Allesamt „Hochwert-Spezialisten“ kamen da zur Premiere der neuen Kollektion von „WK-Wohnen“, so Musterring in einer Mitteilung. Aber auch Großflächenanbieter fanden sich in dem Kreis der Interessierten, die sich die hochmodernen und eleganten Möbel näher anschauten, die in einem reizvollen Kontrast zum historischen Ambiente von Haus Aussel standen.

28 Möbelhersteller, darunter auch Vertreter der heimischen Industrie, zeigten ihre Neuheiten. Dazu gehörten auch Produzenten, die bislang noch nicht für „WK“ gearbeitet hatten. Wo normale Hersteller für den Korpus ihrer Möbel auf eine Wandstärke von 19 Millimetern bauen, kommen die bei einem „WK“-Schlafzimmer allenfalls für die stabile Rückwand in Frage. Wertige Hochglanzoberflächen, ein multifunktionales Innenleben der Schränke und mittels Motor verstellbare Türen – das ist Möbel-Luxus pur. Dazu gehört auch die in die Sofalehne integrierte Dockingstation für den I-Pod.

Wer an Schränken Griffe zum Öffnen sucht, sucht bei „WK“ oft vergebens. „Touch me“ fordern grüne Klebepunkte an Stellen auf, wo sonst Griffe sitzen: Wer der Aufforderung nachkommt und die entsprechenden Flächen berührt, kommt aus dem Staunen kaum noch heraus. Wie von Geisterhand bewegt sich beispielsweise eine Schranktür auf und und wieder zu.

Hausherr Bruno Höner und seine drei Söhne ließen es sich nicht nehmen, vielen Besuchern die neue Kollektion im Batenhorster Haus Aussel persönlich zu präsentieren. Dabei spürten die neuen Macher hinter dem alten Label „das neu erwachte Interesse in Industrie und Handel für den Wertbegriff ,WK‘“. Man gehe von einer „dauerhaften Revitalisierung der Marke“ aus und feierte in der weißen Pagodenstadt, in der die Besucher formidabel bewirtet wurden, an vier Abenden „den kraftvollen Neustart“ der Möbelmarke „WK-Wohnen“.

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