„Pius plus“ im Einsatz für die Gemeinde
Bild: Leskovsek
Das Projekt „Pius plus“ in der Wiedenbrücker St.-Pius-Gemeinde stellten die Ideengeber vor. Das Bild zeigt (v. l.) Tobias Winkenstette, Holger Kardinahl, Ute Winkenstette, Pastor Rüdiger Rasche und Erich Israel. Das Piustheater hat den Fördertopf bereits mit 4000 Euro gefüllt.
Bild: Leskovsek

Die Anschubfinanzierung in Höhe von 4000 Euro hat das Piustheater aus dem Erlös der jüngsten Theaterreihe geleistet. Jetzt werden Menschen gesucht, die dazu beitragen, dass der Topf stets gefüllt ist, so dass Jugendarbeit, Kirchenmusik, Chöre, Messdienerarbeit, Firm- und Kommunionvorbereitungen, aber auch Dinge wie Vorträge, Autorenlesungen und Konzerte gefördert werden können.

Reich an Ideen und Menschen

„Wir sind eine arme Gemeinde, aber reich an Ideen und tatkräftigen Menschen“, betont Tobias Winkenstette vom Pfarrgemeinderat. Wichtig ist den Organisatoren von „Pius plus“, dass auch neue Ideen in die Gemeinde getragen werden von Menschen, die vielleicht nicht so nah an der Kirche dran sind. „Wir wollen die Leinen auswerfen und hoffen darauf, dass wir mit tollen Ideen unsere junge Gemeinde auch weiterhin attraktiv gestalten können“, unterstrich Ute Winkenstette, die das Projekt koordiniert.

Jeder kann sich durch Spenden einbringen

„Pius plus“ ist eine rechtlich unselbstständige Einrichtung der katholischen Kirchengemeinde St. Pius. Für die Zwecke von „Pius plus“ aufgebrachte Mittel sind zweckgebundene Sondermittel, die nur im Sinn der Leitlinie verwandt werden dürfen. Es wurde ein Sonderkonto dafür eingerichtet, und der Kirchenvorstand entscheidet über die Verwendung. Grundsätzlich kann jeder mitmachen und sich durch eine Spende einbringen wie beispielsweise durch den Erlös von Geburtstagsfeiern oder Beerdigungen, durch einmalige Zuwendungen oder Dauerspenden, durch den Überschuss von Veranstaltungen und vielem mehr.

Gruppen schöpfen aus Fördertopf

Aus dem Fördertopf können die in der Leitlinie festgelegten Gruppen schöpfen. „Das kann ein Zuschuss zu einer Veranstaltung der Messdiener sein, eine Anschubfinanzierung für ein Konzert oder eine Lesung, die Anschaffung von dringend notwendigen Dingen im Jugendhaus, Noten für den Chor, ein Ausflug für die Jugend, Spiele oder andere Dinge“, nennt Holger Kardinahl vom Kirchenvorstand Beispiele. Wichtig sei, dass der Topf stets gefüllt ist, denn dann sehen die Verantwortlichen ihre Gemeinde auch in der Zukunft noch gut aufgestellt. Auf viele Ideen freuen sie sich, weil das Wichtigste da ist: Viele Menschen, die sich ehrenamtlich einbringen und Lust auf neue Projekte haben.

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