Polizei beendet illegales Autorennen
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Die Polizei hat zwei Raser gestoppt, die sich auf der B 61 zwischen Rheda-Wiedenbrück und Gütersloh ein illegales Rennen geliefert haben.
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In der Nacht von Montag auf Dienstag starteten die späteren Teilnehmer des Autorennens gegen 1.15 Uhr ihre Fahrzeuge mehrfach hintereinander mit quietschenden Reifen auf einem Parkplatz an der Gütersloher Straße in Rheda. Anschließend steuerten sie ihre Autos – einen Suzuki und einen Mazda – in Richtung Gütersloh.

Riskante Fahrweise

In den Wagen befanden sich nach Auskunft der Kreispolizeibehörde jeweils drei Personen. „Die beiden Autofahrer duellierten sich offensichtlich. Sie fuhren dabei immer wieder mit deutlich überhöhten Geschwindigkeiten“, heißt es im Polizeibericht. Und weiter: „Ein gefahrloses Anhalten durch die Polizei war zunächst nicht möglich.“

Nachdem die Raser an der Kreuzung Gütersloher Straße/B 61 in Lintel in Richtung Kreisstadt fuhren, konnten die Ordnungshüter zudem mehrere Überholmanöver beobachten – trotz entsprechender Verbotsschilder. Erst im zweispurigen Bereich der B 61 in Gütersloh gelang es der Polizei durch hinzugerufene Streifenwagenbesatzungen, die beiden Männer zu stoppen.

Alkohol in Atemluft festgestellt

Bei einem der Fahrer, einem 29-jährigen Gütersloher, wurde Alkohol in der Atemluft festgestellt. In einem Krankenhaus wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Zudem befanden sich in seinem Auto Betäubungsmittel. Die Führerscheine von beiden Fahrzeugführern wurden sichergestellt. Bei dem Suzuki-Fahrer handelt es sich um einen 35-jährigen Gütersloher. Außer den Fahrerlaubnissen wurden auch die Autos der Männer zur Vorbereitung der Einziehung sichergestellt und abgeschleppt.

Gegen beide Männer wurden Ermittlungsverfahren aufgrund des Verdachts der Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen eingeleitet. Ebenso wird gegen den 29-Jährigen wegen Trunkenheit am Steuer ermittelt. Gegen einen 23-jährigen Mitfahrer wurde zudem ein Verfahren wegen des Betäubungsmittelfunds eingeleitet.

Ruhestörung im Rosengarten

Bei der Kontrolle der Männer in den Fahrzeugen stellte sich heraus, dass Teile dieser Gruppe bereits zuvor in Rheda im Bereich des Rosengartens durch Ruhestörung aufgefallen waren. Insgesamt wurden dort gegen 0.20 Uhr neun junge Männer und Frauen eng beieinanderstehend angetroffen worden. Gegen diesen Personenkreis wurde ein Verfahren aufgrund von Verstößen gegen das Corona-Infektionsschutzgesetz eingeleitet, teilt die Polizei mit.

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