Räume fürs Bürgerbüro nehmen Form an
Bild: Wassum
In der Noch-Baustelle des neuen Bürgerbüros in Rheda: Architekt Arnd Baumann vom städtischen Fachbereich Immobilienmanagement und stellvertretende Bürgerbüroleiterin Gerhild Wonnemann.
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Aber einige Verbesserungen werden auf den künftig zur Verfügung stehenden 340 Quadratmetern (plus 40) umgesetzt. Mit getrennten und schallgedämmten Beratungsräumen wird zum Beispiel den Datenschutz-Anforderungen verstärkt Rechnung getragen. Die Wartezone für die Kundschaft, mit etwa 30 Sitzplätzen mehr als verdreifacht, wird ins Bürgerbüro integriert. An einem Empfangsschalter, zentral gelegen sowohl vom direkten behindertengerechten Zugang vom Rathausplatz aus, als auch vom rathausinternen Nebeneingang, erhält man alle Informationen rund um den Behördengang. Ticketautomaten mit den Bedienungsnummern werden an beiden Ein-/Ausgängen aufgestellt. „Wir bleiben im Kostenrahmen“, ist Architekt Arnd Baumann von der technischen Abteilung des städtischen Immobilienmanagements zuversichtlich, dass das 150 000-Euro-Limit für den Umbau nicht überschritten wird. Dazu trägt unter anderem bei, dass die Möblierung der bisherigen Bürgerbüroarbeitsplätze übernommen wird. Auch die vorhandene Deckenbeleuchtung in den Räumen der ehemaligen Bibliothek bleibt erhalten. „Es wurde versucht, den Geist des Hauses zu bewahren“, umschreibt Baumann den Umfang der von ihm vorgenommenen und mit den Mitarbeitern abgestimmten Umbauplanung.

Hunderte Meter Datenkabel verlegt

Veränderungen finden statt, wo sie technisch notwendig sind: So machten die Einrichtung von sieben getrennten Arbeitsplätzen mit Publikumskontakt sowie weiterer Räume für die Leitung und den Backofficebereich eine Anpassung der Lüftungsanlage (keine Klimaanlage) erforderlich. Hunderte Meter Datenkabel mussten verlegt und gezogen werden, um alle Arbeitsplätze optimal zu vernetzen. Ursprünglich nicht geplant, aber von den Mitarbeitern als erforderlich angesehen wurde die Abtrennung der Beratungsräume durch Glaswände zum Eingangs- und Wartebereich hin. Im neuen Bürgerbüro wird die Zahl der Arbeitsplätze und Mitarbeiter (insgesamt zwölf einschließlich Teilzeitkräften) unverändert bleiben. Gleichwohl geht die Stadt von Einsparungen auch im Personalhaushalt aus, denn das eigentliche Rathaus kann künftig während der Bürgerbürozeiten samstags geschlossen bleiben und somit auf Hausmeisterdienste verzichtet werden. Auch bei den Heizkosten wird eine Reduzierung erwartet.

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