Rascher Zugriff auf medizinische Geräte
Neuer Wagen für den Notarzt: (v. l.) Bürgermeister Theo Mettenborg, Norbert Quak-Elbracht und Andreas Harder (Leiter des Rettungsdienstes), Nicole Pollklas-Thiele (Sachbearbeiterin der Stadt für den Bereich Rettungsdienst) sowie Brandamtsrat Wolfgang Pollmeier.

 Der VW-T5-Transporter löst das bisherige Fahrzeug aus dem Jahr 2005 ab, das inzwischen 300 000 Kilometer auf dem Tacho hat. Ausgebaut hat das NEF, das vom Autohaus Thiel geliefert wurde, die Firma Miesen in Bonn. Das mit Allrad ausgestattete Dieselfahrzeug (Zwei-Liter-Motor) bekam einen zusätzlichen Sitz im Fahrgastraum, verschiedene Schränke, unter anderem auch Wärme- und Kühlfachschubladen, sowie Halterungen für die medizinisch-technische Beladung. Das Wichtigste an dem neuen Einsatzfahrzeug für den Notarzt, der vom St.-Vinzenz-Hospital gestellt wird und von dort aus nach dem so genannten „Rendezvous-System“ zur Einsatzstelle gebracht wird, sind die medizinischen Versorgungsgeräte, auf die nun rasch zugegriffen werden kann. Darunter ein Defibrillator/EKG-Gerät mit Übertragungseinheit, welche die Patientendaten direkt in die aufnehmende Klinik übermitteln kann. Eine Absaugpumpe, diverse Traumakoffer, ein Babynotfallkoffer und ein transportables Beatmungsgerät. Zwar waren der überwiegende Teil der Geräte auch in dem alten NEF-Kombi vorhanden, doch nicht so übersichtlich verstaut. Durch den größeren Innenraum mit eingebautem Klapptisch sind auch Dokumentationen direkt möglich. Die Kosten für das neue Notarzt-Einsatzfahrzeug belaufen sich auf 77 000 Euro. „Das ist eine notwendige Investition zum Wohle der Menschen in unserer Stadt, die in Not sind“, betonte Bürgermeister Theo Mettenborg bei der Übergabe. Der Ratsvorsitzende und Verwaltungschef zeigte sich begeistert von den sehr übersichtlich verstauten wichtigen medizinischen Gerätschaften, die ihm Andreas Harder und Norbert Quak-Elbracht vom Rettungsdienst erklärten.

SOCIAL BOOKMARKS