Regina Dieckmann leitet „Haus im Park“
Bild: Grujic
Der persönliche Kontakt zu den Bewohnern des Seniorenheims „Haus im Park“ liegt Regina Dieckmann am Herzen. Die 52-Jährige hat die Leitung der Einrichtung von Rüdiger Metz übernommen. Unser Bild zeigt sie beim Kaffeetrinken mit Luise Buyk, Hans-Georg Heidrich und Else Straube (v.l.), die zum Teil seit vielen Jahren im Altenpflegeheim der Evangelischen Stiftung Rheda leben.
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Ab und zu kommen Besucher in ihr Büro und wundern sich, dass sie dort nicht ihren Vorgänger Rüdiger Metz antreffen. Der konzentriert sich seit Anfang Oktober ganz auf die Leitung des Katharina-von-Bora-Hauses in Versmold. Mehr als 13 Jahre hatte Rüdiger Metz beide Einrichtungen parallel geführt. Bereits im Frühjahr hatten die Evangelische Stiftung Rheda, die das „Haus im Park“ betreibt, und die Katharina-von-Bora-GmbH beschlossen, dass beide Altenpflegeheime künftig jeweils eine Vollzeit-Einrichtungsleitung erhalten sollen.

Vielfältige Aufgabenstruktur

„Anders sind die vielfältigen Aufgaben heutzutage kaum noch zu bewältigen“, betont Regina Dieckmann. Einen Eindruck davon, was alles auf sie zukommen wird, hat die 52-Jährige in den ersten Tagen ihrer Amtszeit bereits erhalten. „Vor allem der Kontakt zu den Menschen ist mir wichtig“, sagt Regina Dieckmann. „Mein Ziel ist es, jeden unserer 93 Bewohner persönlich kennenzulernen.“ Diesbezüglich ist die neue Leiterin des Altenheims an der Parkstraße in Rheda auf einem guten Weg: „In den meisten Zimmern habe ich schon ,Guten Tag‘ gesagt.“

„Öffnung konsequent fortsetzen“

Bei diesen Begegnungen und in Gesprächen mit den Mitarbeitern der Einrichtung hat sie festgestellt, „dass es eine Fülle von Ideen im Haus gibt, die man einfach nur abrufen muss“. Genau das will Regina Dieckmann in den kommenden Wochen tun, immer mit dem Ziel vor Augen, für noch mehr Leben als bisher im Seniorenheim der Evangelischen Stiftung zu sorgen. „Wir setzen die Öffnung des Hauses nach außen konsequent fort.“

Keine Berührungsängste

Dazu will Regina Dieckmann auch Gruppen ansprechen, die bislang eher wenige Berührungspunkte mit dem Heim und seinen Bewohnern hatten. Ausgemachte Sache ist bereits der Auftritt des Kirchenchors der Evangelischen Versöhnungsgemeinde. „Musik weckt bei den Senioren schöne Erinnerungen an vergangene Tage, damit erreichen wir sogar Demenzpatienten“, erklärt die neue Chefin. Auch Besuche der Tensing-Gruppe oder der Konfirmanden seien denkbar. „Und natürlich freuen wir uns auch über Kooperationen mit Vereinen und Verbänden außerhalb der Kirchengemeinde“, unterstreicht Regina Dieckmann. Ein Anfang ist auch hier schon gemacht: „Ein Rollatoren-Training mit dem DRK und dem WTV kam bei unseren Bewohnern bestens an.“

20 Jahre bei der Diakonie

Bevor sie ihre neue Stelle im „Haus im Park“ zum 1. Oktober antrat, hat Regina Dieckmann mehr als 20 Jahre lang bei der Diakonie in Bielefeld gearbeitet. Dort war die studierte Sozialarbeiterin, die auch über eine kaufmännische Ausbildung verfügt, für die Verwaltung der verschiedenen Einrichtungen der Diakonie zuständig.

Berührungspunkte mit dem Rhedaer Altenheim gab es bereits lange vor ihrem Dienstantritt. Die Presbyterin der Evangelischen Versöhnungskirchengemeinde Rheda-Wiedenbrück gehörte einige Jahre dem Vorstand der Evangelischen Stiftung an, die das „Haus im Park“ betreibt.

Persönlicher Blickwinkel

Darüber hinaus kannte Regina Dieckmann ihre neue Wirkungsstätte bereits aus einem sehr persönlichen Blickwinkel: „Meine Mutter wird seit einiger Zeit im ,Haus im Park‘ betreut“, sagt Regina Dieckmann, die mit ihrem Ehemann seit 15 Jahren in der ehemaligen Fürstenstadt an der Ems lebt und vor allem deren „Überschaubarkeit“ schätzt. „Als Angehörige schaut man noch einmal ganz anders auf ein Heim. Das hilft mir jetzt bei meiner täglichen Arbeit.“

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