Richtkranz weht über Truck-Center
Etappenziel: In der Werkstatthalle, in der ab Mitte Juli Lastwagen und andere Nutzfahrzeuge repariert werden, hängten am Freitagnachmittag (v.l.) Timm Ostendorf (Mercedes-Benz Ostendorf), Nikolaos Argiriou (Generalunternehmen Goldbeck), Architekt Rüdiger Schulze, Heinrich Boldt, Rolf Endermann und Björn Bongartz (alle Firma Goldbeck) sowie Paul Ostendorf (Geschäftsführer Mercedes-Benz Ostendorf) mit vereinten Kräften den Richtkranz auf.

Für Juli plant die Firma Mercedes-Benz Ostendorf mit Hauptsitz in Ahlen die Inbetriebnahme ihres neuen Standorts. „Trotz des harten Winters liegen wir gut im Zeitplan“, freute sich Timm Ostendorf beim Richtfest. „Bis zur Eröffnung im Sommer gibt es zwar noch viel zu tun, doch mit einem motivierten Team lässt sich auch in kurzer Zeit viel erreichen.“ Ostendorf erinnerte daran, dass das 28.500 Quadratmeter große Grundstück auf der Marburg bei Rheda-Wiedenbrück noch vor drei Monaten Ackerland gewesen sei. „Bevor wir mit den Bauarbeiten beginnen konnten, mussten 20.000 Kubikmeter Boden ausgetauscht und zweieinhalb Kilometer Entwässerungsrohre verlegt werden.“

Standortvorteil durch A2

Dennoch sei der Standort im gemeinsamen Gewerbegebiet der Kommunen Oelde, Herzebrock-Clarholz und Rheda-Wiedenbrück ideal. Vor allem die unmittelbare Nähe zur Autobahn 2 sei ausschlaggebend für die Entscheidung gewesen, im Aurea-Gewerbepark zu bauen. Das Ahlener Unternehmen Ostendorf errichtet direkt neben dem im Dezember eröffneten Aurea-Rasthof einen Service- und Mobilitätsstandort für Lastwagen, Transporter, Auflieger und Anhänger.

So soll das Truck-Center nach der Fertigstellung aussehen.
Um Brummifahrern, die Probleme mit ihrer Maschine haben, rund um die Uhr helfen zu können, werde der Standort einen 24-Stunden-Notdienst vorhalten, erläuterte Timm Ostendorf. Die regulären Öffnungszeiten seien werktags von 7 bis 22 Uhr. Sechs Millionen Euro werde der Neubau kosten, 40 Arbeitsplätze im Service- und Werkstattbereich sollen entstehen, sagte Ostendorf.

LKW-Waschanlage

Für die Errichtung des 2400 Quadratmeter großen Hallenkomplexes ist das Generalunternehmen Goldbeck verantwortlich. Durch den Neubau auf der grünen Wiese biete sich die Gelegenheit, Werkstatt und Außenanlagen zum Parken und Rangieren speziell auf die Anforderungen von Lastwagen und anderen Nutzfahrzeugen abzustimmen, betonte Projektleiter Diplom-Ingenieur Björn Bongartz von Goldbeck-West in Bielefeld. So werde der Mercedes-Benz-Stützpunkt beispielsweise über einen Bremsenprüfstand mit 3D-Fahrwerksvermessung, mehrere Schwerlast-Hebeanlagen und eine LKW-Waschanlage mit biologischer Wasseraufbereitungsanlage verfügen.

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