Schall und Rauch schrecken Anlieger auf 
Foto: Eickhoff
Ermittlungen aufgenommen hat die Polizei, nachdem es am Mittwoch in einer Wonnemann-Halle gebrannt hatte.
Foto: Eickhoff

„Wir sind gegen 17.45 Uhr alarmiert worden, die beiden Löschzüge Rheda und Wiedenbrück rückten zum Einsatzort aus“, berichtete Pressesprecher Matthias Köpp. Eine starke Rauchentwicklung habe den Aktiven den Weg gewiesen. Die Brandbekämpfer befürchteten zunächst, dass der Spänebunker des ehemaligen Holzbearbeiters in Flammen stehen könnte. Dies bestätigte sich nicht: Stattdessen explodierte vermutlich rund ein Dutzend Feuerwerkskörper. 

Feuerwerk im Spie

Nachdem sich die Situation akustisch gesehen etwas beruhigt hatte, verschafften sich zwei Feuerwehrleute unter Atemschutz einen Überblick. Unter Leitung von Stadtbrandinspektor Christian Kottmann rückten sie dem Brand mit Schaum zuleibe. Wegen andauernder Explosionen mussten sich seine Kameraden allerdings noch einmal zurückziehen. Dann aber gelang es, die Flammen zu ersticken. Offenbar waren Holzpaletten in Brand geraten. 

Die riesige, ehemalige Produktionshalle wurde mit Hochleistungslüftern vom Rauch befreit. Polizeibeamte sperrten während der Lösch- und Aufräumarbeiten den Westring zwischen Haupt- und Ringstraße. Die Polizei sucht Zeugen, die gegen 17.30 Uhr in diesem Bereich verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Sie sollten sich unter Telefon 05241/8690 an die Dienststelle Gütersloh wenden.

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