Simonswerk international erfolgreich
Im In- und Ausland ist das Rhedaer Simonswerk im zurückliegenden Jahr deutlich gewachsen. Der Umsatz kletterte über die 100-Millionen-Euro-Marke.

Das Geschäft in Deutschland konnte um zwei Prozent gesteigert werden und erreichte einen Umsatz von 52 Millionen Euro. Speziell die Märkte Italien, Polen und Tschechien entwickelten sich überaus positiv. Auch in Russland konnte eine Trendwende der zuletzt rückläufigen Erlöse herbeigeführt werden. In den Vereinigten Arabischen Emiraten verdoppelte sich der Umsatz dank prestigeträchtiger Bauobjekte. Die Vertriebsgesellschaft in den USA behauptete sich erfolgreich am Markt, die Tochter in Großbritannien verzeichnete trotz der Brexit-Vorbereitungen sogar ein deutliches Plus.

Sieben Prozent Umsatzwachstum

Insgesamt schaffte das Simonswerk nach Angaben von Geschäftsführer Michael Meier 2017 ein Wachstum von sieben Prozent auf mehr als 104 Millionen Euro. Unter Hinzunahme der Mehrheitsbeteiligung an dem italienischen Bandhersteller Anselmi, der im Mai übernommen wurde, steigerte das Rhedaer Unternehmen seinen Erlös sogar auf 111 Millionen Euro.

50 neue Mitarbeiter eingestellt

Am Stammsitz am Bosfelder Weg sowie am Standort in Heiligenstadt will das Simonswerk in neue Produktionstechniken investieren. Zur Modernisierung der Anlagen und weiteren Effizienzsteigerung seinen fünf Millionen Euro vorgesehen, berichtet Geschäftsführer Dr. Frank Remy, der als Nachfolger von K.-Christian Jurczyk seit Beginn des Jahres den Bereich Technik verantwortet. Insgesamt beschäftigt das Simonswerk 600 Mitarbeiter – 50 mehr als noch vor einem Jahr.

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