Sozialdienst an die Lütkestraße gezogen
Bild: Werneke
Freuen sich über die neuen Räumlichkeiten des SKFM in Wiedenbrück: (v. l.) Ulrike Duventester, Helmut Feldmann und Hans-Joachim Hellemann. 
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Der Fachverband der Caritas ist an die Lütkestraße 10 in Wiedenbrück umgezogen. „Für uns hat sich die Fläche von 150 auf 300 Quadratmeter verdoppelt“, sagt Helmut Feldmann, Vorsitzender der Vereinsvorstands, mit Blick auf die bisherigen Räume an der Jodokus-Temme-Straße. „Es wurde zu eng“, fügt sein Stellvertreter Hans-Joachim Hellemann hinzu. Seit den Vereinsanfängen 1968 mit drei Mitarbeitern und den Kernaufgaben Straffälligenhilfe, Vormundschaften und Obdachlosenhilfe, haben sich die Aufgabenfelder und die Zahl der Mitarbeiter vergrößert. Zwölf fest angestellte Mitarbeiter zählt der SKFM heute. Migration, ambulante Wohnbetreuung, Schuldner- und Insolvenzberatung sowie gesetzliche Betreuungen sind mittlerweile Themenfelder, die an Bedeutung gewonnen haben.

Atmosphäre zum Wohlfühlen

„Wir haben einen Mietvertrag über zehn Jahre abgeschlossen“, informiert Feldmann. Rund 60 000 Euro seien in die Umbau- und Renovierungsmaßnahmen des Hauses an der Lütkestraße geflossen. Etwa zwei Jahre habe es leer gestanden. Zuvor war dort eine Röntgenpraxis ansässig, informiert er. Nun präsentiert sich das großzügige Domizil mit terrakottafarbenen Böden, freundlichen Wandfarben, offen, hell und alles andere als praxissteril. „Wir haben Wert darauf gelegt, dass die Menschen sich hier wohlfühlen und sich mit ihren Problemen öffnen können, betont Diplom-Sozialarbeiterin Ulrike Duventester, die sich um die Geschäftsführung kümmert. Das alte Mobiliar wurde mitgenommen.

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