„Sportheim“ zurück zu den Wurzeln
Es geht weiter: Wenn Knut Georgi in den Ruhestand geht, übernimmt wohl der FSC Rheda die Geschicke des „Sportheims“.

Das „Sportheim“ wird dann vom FSC Rheda betrieben, den Kiosk übernimmt Gastronom Santo Canatella. Damit steht fest: Mit dem beliebten „Sportheim“ geht es weiter. Allerdings nicht mehr mit dem jetzigen gastronomischen Angebot von Georgi. Sofern kein anderer Interessent für das Lokal an die Tür der Stadtverwaltung klopft, wird der Verein FSC Rheda als Pächter die Geschicke in eigene Hände nehmen und das „Sportheim“ wieder zu dem machen, was es ursprünglich mal war: ein Vereinslokal. Nicht mehr, aber eben auch nicht weniger.

Keine gewerbliche Gaststätte mehr

„Es soll ein Vereinsraum werden, in den wir an Spieltagen und bei großem Trainingsbetrieb wieder Leben bekommen wollen“, sagte FSC-Vorsitzender Daniel Nottbrock auf Anfrage der „Glocke“. Er kündigte außerdem an, dass die Zeit einer gewerblichen Gaststätte ein Ende haben werden: „Wenn man am Wochenende 200 bis 300 Kinder auf dem Vereinsgelände hat, ist das auch kontraproduktiv. Ich muss da an den Verein denken.“ Die Stadt als Eigentümerin des Vereinsgeländes äußerte sich gestern mit dem Hinweis auf laufenden Vertragsgespräche noch nicht. Eine Einigung steht aber kurz bevor. Den Wunsch, das „Sportheim“ wieder zu übernehmen, sobald Knut Georgi in Rente geht, äußerte der FSC Rheda nach eigener Auskunft schon vor vier Jahren: „Das, was jetzt passiert, habe ich im Gespräch mit allen Beteiligten schon vor zirka vier Jahren angekündigt“, sagte Daniel Nottbrock.

Gastronom führt den Kiosk weiter

Der Freibad-Kiosk, der momentan ebenfalls noch von Georgi betrieben wird, könnte bald Santo Canatella führen. Der Gastronom, der auch einen Grillimbiss an der Gütersloher Straße besitzt, bestätigte, dass er Gespräche mit der Stadt führt und optimistisch ist: „Ich warte nur noch auf einen Rückruf. Ich glaube aber schon, dass es klar ist.“ Somit werden die Besucher des Freibads kulinarisch auch zukünftig nicht auf dem Trockenen sitzen. Und auch der FSC will im „Sportheim“ nach wie vor den einen oder anderen Imbiss anbieten. „Eine Frikadelle und ein Mettbrötchen wird’s schon noch geben“, sagte Hubert Monert, stellvertretender Vorsitzender, schmunzelnd. Besser als nichts.

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