Sportwagen brennt aus, Fahrer flüchtet
Bild: Eickhoff
50 Einsatzkräfte löschten das Feuer in einem Sportwagen, dessen alkoholisierter Fahrer in Rheda-Wiedenbrück nachts gegen einen Baum geprallt war. 
Bild: Eickhoff

Zu dem Unfall kam es nach ersten Ermittlungen der Polizei, als der Sassenberger von der Autobahn kommend Richtung Ortskern unterwegs war. Etwa 100 Meter hinter der Einmündung Wieksweg fuhr er in einer nahezu rechtwinkligen Rechtskurve geradeaus und prallte auf dem angrenzenden Grundstück gegen einen Baum. Der Pkw-Fahrer verließ sein Fahrzeug und flüchtete zu Fuß über die Rentruper Straße in Richtung Marburg. Der Sportwagen fing Feuer und brannte vollständig aus.

Die Löschzüge St. Vit und Wiedenbrück wurden alarmiert, die rund 50 Einsatzkräfte konnten den Brand nur mit Hilfe von Schaum löschen. „Acht Kameraden mussten sich mit Atemschutzgeräten ausrüsten“, berichtete Einsatzleiter Martin Frankrone. Nur so konnten sie sich in unmittelbarer Nähe des Fahrzeugs vor den giftigen Brandgasen aus Gummi, Kunststoff, Lack und anderen Materialien schützen. Mit Hilfe des Hubarbeits-Universal-Löschfahrzeugs vom Löschzug Wiedenbrück wurde aus großer Höhe nach dem Autofahrer gesucht, aber niemand gefunden. Eine Polizeistreife fand den 59-Jährigen schließlich etwa 30 Minuten nach dem Unfall im Rahmen einer Fahndung unverletzt unmittelbar vor dem Industriegebiet Aurea. Er hatte bereits etwa einen Kilometer zurückgelegt, als er aufgegriffen wurde.

Den Beamten fiel schnell auf, warum der Autofahrer so schnell weg gewesen war: Er stand unter Alkoholeinwirkung und wurde nach einer richterlichen Anordnung zur Entnahme einer Blutprobe ins Krankenhaus gebracht. Sein Führerschein wurde sichergestellt. Die Rentruper Straße blieb rund zwei Stunden voll gesperrt. Es entstand ein Gesamtschaden von etwa 20.000 Euro.

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