Stadt öffnet Freibäder am Donnerstag
Bild: Sudbrock
Startschuss mit Verspätung: Die beiden städtischen Freibäder in Rheda (unser Bild) und Wiedenbrück öffnen am Vatertag mit mehrwöchiger Verzögerung erstmals in diesem Jahr ihre Pforten.
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Zurzeit laufen nach Auskunft des Stadtoberhaupts letzte Feinabstimmungen darüber, wie der Badebetrieb unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneschutzverordnungen vonstatten gehen kann.

Zunächst maximal 50 Personen gleichzeitig

Endgültige Klarheit darüber, mit welchen Einschränkungen die Besucher der beiden Freibäder in Rheda und Wiedenbrück rechnen müssen, soll es am Mittwoch geben. Fest steht laut Mettenborg aber schon jetzt, dass Zugangsbeschränkungen gelten werden. In der Startphase sollen sich in jedem der Bäder voraussichtlich nur maximal 50 Personen gleichzeitig aufhalten dürfen. Zudem sei eine Art Einbahnstraßensystem geplant, um den Mindestabstand von 1,50 Metern gewährleisten zu können.

Sollte sich das Corona-Schutzkonzept für die beiden Freibäder der Stadt bewähren, könnte die zulässige Besucherzahl zeitnah erhöht werden, stellt der Bürgermeister in Aussicht. Zudem arbeite man an einer Regelung, um zumindest ab Beginn der Sommerferien die Liegewiesen insbesondere für daheimgebliebene Familien mit Kindern wieder freigeben zu können. Zunächst seien die beiden Bädern in erster Linie der sportlichen Nutzung vorbehalten, sagt Mettenborg. Der Freizeitaspekt müsse solange hintenan gestellt werden, bis sich der Betrieb eingespielt habe und die gesetzlichen Vorgaben des Landes weiter gelockert werden.

Saisonverlängerung nicht ausgeschlossen

Wegen des coronabedingten verspäteten Starts der Freibadsaison sei eine Verlängerung des Freiluftschwimmvergnügens über Mitte September hinaus denkbar, sagt Mettenborg. Entschieden sei aber noch nichts.

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