Stadt sucht Betreiber für Radstation
Bild: Sudbrock
Ob der Verein „Pro Arbeit“ die Radstation am Bahnhof Rheda auch in Zukunft betreiben wird, ist noch unklar.
Bild: Sudbrock

Ziel sei es, möglichst einen kostengünstigeren Betreiber für die bewachte Fahrradgarage zu finden. Der zuständige Gebäude- und Grundstücksausschuss könne frühestens in seiner ersten Sitzung nach der Sommerpause am 8. September die Ausschreibung auf den Weg bringen. Solange benötige die Verwaltung noch, um die genauen Rahmenbedingungen festzulegen. „Deshalb wird sich an der Radstation kurzfristig nichts ändern“, sagte Maximiliane Plöger. „Selbstverständlich steht es dem Verein ,Pro Arbeit‘ frei, sich im Rahmen der Ausschreibung erneut zu bewerben.“

Der Träger von Beschäftigungsmaßnahmen insbesondere für Erwerbslose mit Hauptsitz in St. Vit betreibt die Radstation am Bahnhof Rheda seit beinahe zehn Jahren und möchte dies auch in Zukunft tun, wie „Pro Arbeit“-Geschäftsführerin Brigitte Kaese betonte. Zurzeit beschäftige „Pro Arbeit“ vier Mitarbeiter, die auf dem freien Arbeitsmarkt kaum Chancen auf eine Anstellung hätten, in der Radstation. „Der Fahrradsektor gehört zu den klassischen Betätigungsfeldern von ,Pro Arbeit‘“, unterstrich Brigitte Kaese. „Wir werden alles daran setzen, den Betrieb weiterhin führen zu können.“

Für 70 Cent am Tag, sieben Euro pro Monat oder 70 Euro im Jahr können insbesondere Pendler ihre Zweiräder in der Radstation am Bahnhof Rheda sicher unterstellen. Die Auslastungsquote ist laut „Pro Arbeit“ aber rückläufig. Sie sank von 85 Prozent im Jahr 2012 auf 65 Prozent im vergangenen Jahr.

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