Stadtrat: Sportstättenbau verzögert sich
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Die Oberstufenschüler Dominik Nolte (l.) und Onur Kutun spielen im Sportunterricht Basketball. Möglicherweise muss die Verwaltung aufwändige Pläne erstellen, will sie die Verzögerung beim Sportstättenbau für die Gesamtschule am Standort Rheda abfedern.
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Letztlich führte es dazu, dass die Fraktionen ihrer Empörung Luft machten. Vom guten Klima in der interfraktionellen Arbeitsgruppe zu dem Thema und dem ansonsten fairen Umgang miteinander im Stadtrat war von jetzt auf gleich nichts mehr übrig.

Anregungen wie das Festschreiben eines ohnehin selbstverständlichen Projektcontrollings waren kaum der Rede wert. Dass die CDU kurz vor der Abstimmung allerdings kundtat, sie müsse sich hinsichtlich der Dreifeldhalle sowie des überdachten Freiluftsportplatzes noch tiefergehend beraten, brachte vor allem SPD und Grüne auf die Palme. Sie sehen einen entscheidenden Teil des Gesamtprojekts verzögert zulasten von Sportvereinen und Schülern. Die Christdemokraten indes wollen offenbar sicherstellen, dass das finanzielle Gleichgewicht gehalten wird.

„Sie hatten lange genug die Möglichkeit, Ihre Meinung kundzutun“, schimpfte Peter Berenbrinck (SPD). „Sind Sie denn alle jenseits von Gut und Böse?“, wollte er wissen, ehe er der CDU-Fraktion vorwarf, sie sei nicht in der Lage, „Entscheidungen zu treffen, wenn sie nötig sind“.

Was Dirk Kursim (SPD), Volker Brüggenjürgen (Grüne), der CDU-Fraktionsvorsitzende Uwe Henkenjohann und Bürgermeister Theo Mettenborg (CDU) zur Diskussion beitrugen lesen Sie in den Mittwochsausgaben der „Glocke“ für Rheda-Wiedenbrück und Gütersloh.

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