Thiel-Gruppe will am A2-Forum vorfahren
Bild: Werneke
Die Erweiterungsmöglichkeiten des Autohauses Thiel an der Bielefelder Straße in Wiedenbrück sind begrenzt. Der hiesige Geschäftsleiter Jürgen Macke freut sich, dass die Unternehmensgesellschafter grünes Licht für die Umzugspläne gegeben haben.
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 „Es gibt noch keinen Kaufvertrag“ und auch Kaufpreisverhandlungen seien noch nicht geführt worden, unterstreicht Jürgen Macke, Geschäftsleiter des Standorts Rheda-Wiedenbrück der Thiel-Gruppe, im Gespräch mit der „Glocke“. Man befinde sich in konstruktiven Gesprächen mit der Stadt über einen Bereich, der östlich der Woermannstraße liegt und noch über die Raiffeisenallee hinausgehe.

Jürgen Macke schätzt derzeit, dass noch zwei, drei Jahre ins Land gehen werden, bevor der Umzug realisiert werden kann. Hinsichtlich der Vermarktung der derzeit gut 10.800 Quadratmeter großen Fläche, die der Thiel-Gruppe an der Bielefelder Straße in Wiedenbrück gehört, gebe es schon erste Interessenten. Sie kommen unter anderem aus dem Bereich Einzelhandel. Doch es sei noch gar nicht geklärt, was dort überhaupt genehmigt wird.

73 Mitarbeiter sind laut Macke zurzeit in der Emsstadt beschäftigt. Seit 2000 ist er bei Thiel am Standort Rheda-Wiedenbrück beschäftigt: „Seitdem hat sich die Mannschaft verdoppelt. Absatz und Umsatz haben sich verzweieinhalbfacht“, erklärt er und fügt hinzu: „Das Grundstück ist im Gegenzug nicht gewachsen.“

Erweiterungsmöglichkeiten an der jetzigen Stelle gebe es nicht, deshalb habe man sich anders orientiert und verschiedene Möglichkeiten ausgelotet. Die Fläche, die die Thiel-Gruppe gegenüber dem A2-Forum an der Gütersloher Straße in Rheda nun ins Auge fasst, liege verkehrstechnisch günstig nahe der Autobahn. Vor allem aber würde sie den benötigten Platz bieten. Gegenwärtig gebe es Stellflächen für 60 Gebrauchtfahrzeuge, sagt Macke und fügt hinzu: „Wir brauchen aber für 150 Fahrzeuge Platz.“

Ein weiteres Beispiel: „Wir haben gut 600 Quadratmeter Ausstellungsfläche für Neuwagen von VW und Audi sowie Nutzfahrzeuge. Hier planen wir ganz grob gut 1800 Quadratmeter.“ Enger sei es unter anderem wegen zunehmender Modellvielfalt geworden, erklärt Macke. Zu klein sei auch die Werkstatt, für die aufgrund ihres Alters ohnehin Investitionsbedarf bestehe: „Wir brauchen mindestens fünf Arbeitsplätze mehr.“ Die Karosserieabteilung würde das Unternehmen gern verdoppeln.

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