Tönnies: Begründung für Schließung folgt
Foto: Rollié
Auf eine schriftliche Begründung für die inzwischen wieder aufgehobene Werksschließung in Rheda wartet Konzernchef Clemens Tönnies bis heute.
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„Ja, es ist richtig, es steht noch eine schriftliche Bestätigung der mündlichen Verfügung aus. Die bekommt Herr Tönnies noch“, sagte eine Kreis-Sprecherin am Montag. Die Eindämmung des Infektionsgeschehens habe bislang Vorrang gehabt.

Komplizierte Rechtslage

Mitgesellschafter und Geschäftsführer Clemens Tönnies hatte zuvor beklagt, dass das Unternehmen bis heute nicht wisse, welchen Rechtsbruch es begangen haben soll. „All die Kritiker haben bis dato nicht eine einzige konkrete Aussage dazu getroffen.“

Die Kreissprecherin verwies auf die komplizierte Rechtslage bei der Zuständigkeit. Während die Bezirksregierung in Detmold sich um das Thema Arbeitsschutz kümmert, sei der Kreis für die Lebensmittelkontrolle und die Umsetzung des Infektionsschutzgesetzes verantwortlich. Die Stadt verantwortet das Ordnungsrecht.

Mündliche Verfügung des Landrats

Nach der mündlichen Verfügung durch Landrat Sven-Georg Adenauer (CDU) habe die Stadt die Schließung verfügt. Begründet wurde dieser Schritt seinerzeit mit dem Infektionsschutzgesetz.

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