Totholz bringt Leben in den Bänischsee
Bild: SFV Rheda-Gütersloh
Schwimminseln wurden auf den Gewässern des SFV Rheda-Gütersloh platziert.
Bild: SFV Rheda-Gütersloh

Ob Platz eins, zwei oder drei, das erfahren die Jungangler erst am 2. Februar bei der Siegerehrung in Dortmund.

Beim SFV (rund 900 Mitglieder) stieß die Initiative des Landesverbands, die Fischerjugend mit einem Wettbewerb für den Naturschutz zu begeistern, sofort auf offene Ohren. Aufgabe war es, durch Totholz-Einträge und andere Maßnahmen die Qualität von Baggerseen nachhaltig zu verbessern. Außer dem Lecki- und dem Fehlesee in Harsewinkel stand der Bähnischsee in Nordrheda als drittes SFV-Angelrevier dafür zur Verfügung.

Viel Überzeugungsarbeit musste Vorsitzender Christian Birkholz im Übrigen nicht leisten, um den eigenen 70-köpfigen Nachwuchs zu motivieren: „Das Interesse war sofort da.“ Und so wurde geplant, Ideen gesammelt. Die Einsätze und Details mussten besprochen und festgelegt werden. Im Februar war auch der Bänischsee zugefroren.

Diese gute Gelegenheit nutzten die „Challenger“ zum Beispiel, um im ufernahen Gehölz nach künftigem Totholz Ausschau zu halten, das später auf dem Grund des Gewässers seine positive Wirkung entfalten soll. Das beschwerte Geäst konnte ohne Bootseinsatz zu Fuß an sonst schwer zugängliche Stelle gebracht werden. Teich- und Seerosen wurden in ausgewählten Uferbereichen gepflanzt. Gitterkörbe mit Totholzbestückung, in denen Fische sichere Rückzugsräume finden, wurde gebaut und versenkt. Schwimminseln wurden konstruiert, bepflanzt und auf dem Gewässer in Stellung gebracht.

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