Trimm-Dich-Pfad fit für die Zukunft
Bild: Sudbrock
Modernisierung: Der 2,9 Kilometer lange Trimm-Dich-Pfad im Wiedenbrücker Stadtholz ist in den vergangenen Jahren für 25 000 Euro umfassend instandgesetzt worden. Letzter Teil der Maßnahme war die Installation von Hinweisschildern und Übersichtstafeln.
Bild: Sudbrock

Grünes Licht für die Instandsetzung des Trimm-Dich-Pfads hatte der Bauausschuss bereits im Jahr 2015 gegeben. Grund war der damals schlechte Zustand zahlreicher Übungsstationen. Durch Abnutzung, Witterung und Vandalismusschäden waren zahlreiche Trainingsgeräte arg in Mitleidenschaft gezogen worden.

Zeitgemäße Trainingsgeräte

Inzwischen präsentiert sich der Trimm-Dich-Pfad in neuem Glanz. Defekte oder nicht mehr zeitgemäße Geräte wurden repariert beziehungsweise ausgetauscht. Zu den klassischen Stationen wie Reck, Hürden, Hangelleiter und Klimmzugstange kamen beispielsweise Sprossenwand oder Barren hinzu. Die Stadtverwaltung spricht in diesem Zusammenhang von „modernen Outdoor-Geräten“, die die Anforderungen heutiger Freizeitsportler erfüllten. Trotz der Grundüberholung des 1973 angelegten Rundwegs hat die Kommune an vielem Bewährten festgehalten. Die 2,9 Kilometer lange Strecke wurde nicht verändert. Auch die Standorte der einzelnen Stationen wurden beibehalten.

Seit Jahrzehnten beliebt

„Der Trimm-Dich-Pfad ist seit Jahrzehnten sehr beliebt“, informiert Stadtsprecher Martin Pollklas. „Das Projekt konnte bis heute mit geringen Kosten erfolgreich betrieben werden.“ Die jetzt zum Abschluss gebrachte Modernisierung schlug mit 25 000 Euro für neue Geräte und die Beschilderung zu Buche. Die Überarbeitung der Wege geschah laut Pollklas „im Rahmen der allgemeinen Unterhaltung des Walds“. Die Kosten hierfür könnten folglich nicht dem Trimm-Dich-Pfad zugerechnet werden.

Im Zuge der Instandsetzung der Strecke ist am früheren Standort der „Dicken Linde“ eine Holzhütte als Unterstand und Rastmöglichkeit errichtet worden. 5000 Euro ließ sich die Stadt die Einzelmaßnahme kosten.

Letzter Baustein der Modernisierung

Letzter Baustein der Modernisierung war die Anbringung neuer Hinweistafeln mit Informationen zu den einzelnen Übungen. Auch vier Übersichtspläne mit der Routenführung wurden an markanten Punkten im Stadtholz angebracht. Kilometersteine, die die noch zu absolvierende Streckenlänge angeben, runden das Beschilderungskonzept ab.

Die Rheda-Wiedenbrücker Stadtverwaltung geht davon aus, dass der Trimm-Dich-Pfad nach der umfassenden Modernisierung für die kommenden Jahre gut gerüstet ist. „Die neuen Geräte sind in einem ansprechenden Design aus haltbarem Stahl gefertigt worden“, informiert Rathaussprecher Martin Pollklas. „Sie versprechen eine jahrzehntelange Nutzungsdauer.“ Bei der Neuanlage der Strecke habe man Wert darauf gelegt, die Folgekosten möglichst gering zu halten. Das Bodenumfeld der einzelnen Stationen sei mit Holzhäcksel-Material ausgelegt worden.

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