Unfall auf A2: Lkw umgekippt
Bild: Eickhoff
Bei einem LKW-Unfall auf der A2 in Rheda-Wiedenbrück ist ein LKW umgekippt. Es kommt zu Verkehrsbehinderungen.
Bild: Eickhoff

Der Senior aus Bielefeld wollte offenbar einen Wagen überholen und zog deshalb von der mittleren auf die linke Spur. Dabei übersah er nach ersten Ermittlungen der Polizei ein anderes Auto, lenkte zurück und prallte gegen einen auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Lkw. Dessen 38-jähriger Fahrer verlor daraufhin die Kontrolle. Der Laster geriet ins Schleudern, kam nach rechts von der Fahrbahn, überfuhr Verkehrsschilder sowie die Leitplanke und kippte in der Auffahrt auf die Beifahrerseite.

Zwei Fahrer durch Zusammenstoß verletzt

Sowohl der Autofahrer als auch der Lkw-Fahrer wurden verletzt. Sie wurden zunächst an der Unfallstelle behandelt und später ins Krankenhaus eingeliefert. Der Laster war mit sogenannten Filterkuchen, also Rückständen aus einer Filteranlage der chemischen Industrie, auf dem Weg zu einem Entsorger nach Gütersloh. Bei dem Abfall soll es sich um kein Gefahrgut handeln. Die Masse verteilte sich auf der Autobahn und rutschte zudem in einen Graben, ein Spezialunternehmen kratzte später den Abfall von der Bodenoberfläche ab und führte es ebenfalls der Entsorgung zu.

Die Oelder Feuerwehr rückte zunächst mit rund 40 Einsatzkräften aus, beim Eintreffen der ersten Helfer hatten aber beide Autofahrer ihre Gefährte bereits verlassen. Die Feuerwehrleute streuten noch Betriebsstoffe ab und säuberten die Fahrbahn. Nach rund zwei Stunden rückten sie wieder ein. Die A2 in Richtung Hannover war zunächst für eine Stunde komplett gesperrt. Zunächst wurde der linke, kurze Zeit später auch der mittlere Fahrstreifen wieder freigegeben. Der Verkehr staute sich auf einer Länge von bis zu fünf Kilometern. Die Anschlussstelle Herzebrock wurde bis in den Nachmittag gesperrt. Die Polizei schätzt den Schaden aktuell auf 120 000 Euro.

Verkehr staut sich

Zunächst wurde dann der linke, kurze Zeit später auch der mittlere Fahrstreifen wieder freigegeben. Der Verkehr staute sich auf einer Länge von bis zu fünf Kilometern. Die Anschlussstelle Herzebrock wurde bis in die Nachmittagsstunden gesperrt. Die Polizei schätzt den Schaden aktuell auf 120.000 Euro.

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