VW Golf kollidiert mit Lastwagen
Foto: Eickhoff
Auf der Bundesstraße 61 ist es zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Lkw und einem Pkw gekommen. Ein VW Golf wurde schwer beschädigt, der Fahrer verletzt.
Foto: Eickhoff

Vergeblich hatte der Fahrer aus Dortmund noch versucht, mit einer Vollbremsung den Zusammenstoß zu verhindern. Der Golf schleuderte von der Straße und blieb auf einer angrenzenden Wiese liegen. 

Suche nach Unfallstelle

Der Kreisleitstelle der Feuerwehr war zunächst gemeldet worden, der Unfall hätte sich zwischen Langenberg und Benteler ereignet. Dies bewahrheitete sich nicht. Die hauptamtlichen Kräfte aus Rheda-Wiedenbrück sowie die des Löschzugs Batenhorst wurden alarmiert. Aufgrund weiterer Hinweise wurde der Ort des Geschehens schließlich gefunden. 

„Als wir eintrafen, war der Mann in dem Golf eingeklemmt“, berichtete Einsatzleiter Stephan Reckhaus. Mit Hilfe eines Spreizers wurde der Fahrer aus seiner misslichen Situation befreit und dem Rettungsdienst übergeben. 

Patienten nach Bethel geflogen

Außer einem Notarzteinsatzfahrzeug aus Gütersloh waren drei Rettungswagen an die Unfallstelle entsandt worden. Aufgrund der Verletzungen forderte die Notärztin einen Hubschrauber an, der den Patienten später in die Spezialklinik Gilead I in Bethel flog. Der Lastwagenfahrer trug vergleichsweise leichte Blessuren davon. 

Vorbildliche Ladungssicherung

Reckhaus bezeichnete während der Aufräumarbeiten die Ladungssicherung des Lkw als vorbildlich. Zwar hatten sich die auf Paletten und in Folie eingeschweißten Säcke durch die Wucht des Zusammenpralls ein wenig verschoben, glücklicherweise aber nicht auf der Fahrbahn verteilt. 

500 Liter Diesel ausgelaufen

Die Polizei sperrte die Bundesstraße zwischen der Rietberger und der Beckumer Straße. Es kam zu erheblichen Verzögerungen für die übrigen Verkehrsteilnehmer. Unter anderem mussten rund 500 Liter Diesel aufgefangen werden, weil der Tank des Lastwagens beschädigt worden war und sich der Inhalt über die Fahrbahn verteilt hatte, berichtete Reckhaus. Auch ein Mitarbeiter der Unteren Wasserbehörde des Kreises Gütersloh machte sich ein Bild vom Geschehen.

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