Verein als Musicalproduzent
Bild: Schulte-Nölle
Freuen sich auf viele neue Mitstreiter für die „Musical-Fabrik“: Die Gründungsmitglieder des gemeinnützigen Vereins: (von links) Bettina Wulfheide, Klaus Wulfheide, Burkhard Schlüter, Karsten Reker und Angele Reker.
Bild: Schulte-Nölle

 Der Verein soll vor allem bei Musical-Vater Klaus Wulfheide und seiner Frau Bettina Wulfheide für Entlastung sorgen. Das Ehepaar hat bereits vier Musical-Produktionen gestemmt. Den Auftakt bildete 2003 der „König der Löwen“, drei Jahre später folgte „Honk“, im vergangenen Jahr dann „Cinderella“. Das aktuelle Stück „Die Schöne und das Biest“ läuft so gut, dass im Februar 2013 vier Zusatzaufführungen anberaumt wurden („Die Glocke“ berichtete).

 „In diesen Projekten steckt unser Herzblut und ich denke, das sieht man auch“, sagt Klaus Wulfheide. Der Aufwand, der von den ersten Proben bis zur eigentlichen Aufführung betrieben werde – ein Prozess von immerhin rund zwölf Monaten –, sei jedoch jedesmal ein regelrechter Kraftakt. Und das sowohl organisatorisch als auch finanziell. Die „Musical-Fabrik“ soll diesen Aufwand nun auf mehrere Schultern verteilen und damit die Rahmenbedingungen schaffen für künftige Projekte. „Wir wollen in Rheda-Wiedenbrück eine Institution etablieren, in der Menschen einen Platz finden, an dem sie ihre Interessen und ihr Talent ausleben können“, beschreibt Burkhard Schlüter das Ziel.

Gemeinsam mit Jutta Helmer als zweiter Vorsitzender, der Schatzmeisterin Angele Reker und Geschäftsführer Klaus Wulfheide bildet der erste Vorsitzende die Spitze des neuen Vereins. Der hat sich vor allem eins auf die Fahnen geschrieben: Die musikalische, theaterpädagogische und tänzerische Förderung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Darüber hinaus soll das neue Freizeitangebot aber auch die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund fördern, hofft Klaus Wulfheide.

Dass der Unterricht in Tanz, Gesang, Schauspiel oder Lichttechnik für alle Mitwirkenden weiterhin kostenlos läuft, ist für die Vereinsspitze selbstverständlich. Der Vorstand setzt dabei nicht nur auf die Einnahmen aus den Mitgliedsbeiträgen. „Als gemeinnütziger Verein können wir auch darauf hoffen, Gelder aus Kultur-Fördertöpfen zu erhalten“, sagt Schlüter. Anmeldeformulare können über die Webseite des Vereins ausgedruckt werden.

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