Verstärkeramt öffnet seine Türen
Foto: Nienaber
Kein Anschluss unter dieser Nummer? Von wegen! Das Radio- und Telefonmuseum an der Eusterbrockstraße in Wiedenbrück ist ab Samstag wieder geöffnet. Richard und Helga Kügeler sowie Doris Jung (v. l.) weisen jedoch darauf hin, dass Ausstellungsbesuche nur nach Anmeldung erlaubt sind.
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 „Die Zeit von Anfang November bis heute war hart“, sagt Richard Kügeler. Keine Ausstellung, keine Besucher – das schlug nicht nur dem Vorsitzenden des Museumsvereins aufs Gemüt, sondern auch seinen Mitstreitern. „Umso mehr freuen wir uns, dass wir jetzt wieder Gäste bei uns im Verstärkeramt begrüßen dürfen“, ergänzt Doris Jung, die ebenso wie die Kügelers zum harten Kern der ehrenamtlichen Mitarbeiter gehört. 

Sonderschau läuft weiter

Normalerweise startet an Ostern immer einer neue Sonderausstellung im Museum an der Eusterbrockstraße. Das ist in diesem Jahr anders. „Denn die 2020 eröffnete Sonderschau konnte coronabedingt bislang kaum der interessierten Öffentlichkeit gezeigt werden“, sagt Helga Kügeler. Deshalb habe man sich dazu entschlossen, sie einstweilen weiterlaufen zu lassen. Unter der Überschrift „Wer kennt denn sowas?“ werden Entwicklungen der Unterhaltungsindustrie präsentiert, die längst in Vergessenheit geraten sind: beispielsweise kompakte Tonbänder mit einer vergleichsweise langen Spieldauer – die Vorläufer zur später weit verbreiteten Musikkassette. 

Von diesem Wochenende an ist das Radio- und Telefonmuseum wieder samstags und sonntags von 14 bis 18 Uhr geöffnet. „Anmeldungen sind jedoch zwingend erforderlich“, sagt Richard Kügeler. Diese können unter Telefon 05242/44330 sowie per Mail an rkuegeler@aol.com erfolgen. Auch Gruppenführungen sind möglich. Bedingung: Die maximal fünf Teilnehmer müssen alle demselben Hausstand angehören.

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