Verwaltung weist Jentsch-Kritik zurück
Mit Schwimmbad: Der Denkmalschutz für die Lübke-Villa ist unlängst vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe bestätigt worden.

Bekanntlich hatte sich der Geschäftsmann, der die Villa im vergangenen Sommer versteigert hatte, empört gezeigt über den Vorgang, der in seinen Augen den erzielten Preis massiv nach unten gedrückt hat. Gerhard Serges, Technischer Beigeordneter der Stadtverwaltung Rheda-Wiedenbrück, nutzte die jüngste Sitzung des Bau-, Stadtentwicklungs-, Umwelt- und Verkehrsausschusses, um die öffentlich geübte Kritik von Jentsch in aller Form zurückzuweisen.

Der Auktionator habe falsche Äußerungen getätigt: Er werfe der Verwaltung vor, den Wert der Immobilie durch die vorläufige Unterschutzstellung reduziert zu haben. Gerhard Serges betont, dass man den Eigentümer der Immobilie „allerdings schon lange, bevor eine Versteigerung überhaupt ein Thema war“, darauf hingewiesen habe, dass man das Gebäude auf seine Denkmalwürdigkeit untersuchen werde.

In der weißen Villa, die Interlübke-Mitbegründer Leo Lübke senior 1969 errichten ließ, hatte seine zweite Ehefrau Christine Lübke bis zu ihrem Tod gelebt. In ihrem Testament hatte sie ihren Stiefsohn, der mit seiner Familie in Gütersloh wohnt, zum Alleinerben ernannt. Dieser gab die Versteigerung von Immobilie und Inventar durch Detlef Jentsch in Auftrag.

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