Verzückt von Christkind und Engelchen

Das Nürnberger Christkind, Galionsfigur und Namensgeberin aller Christkindlmärkte, besuchte den Wiedenbrücker Markt. Verkörpert wird das Christkind genau wie im vergangenen Jahr von der 19-Jährigen Teresa Treuheit. „Ich freue mich, wieder hier sein zu dürfen“, sagte Teresa auf einer kleinen Pressekonferenz im Foyer des Ratskellers. In Erinnerung vom Besuch 2013 sind ihr vor allem das gute Essen, „aber auch die Freundlichkeit aller Leute“ geblieben.

Mehr als 170 Termine muss das Nürnberger Christkind in der Vorweihnachtszeit bewältigen. „Heute ist einer der wenigen Tage, an dem ich wirklich nur den einen Termin habe“, freute sie sich am Samstag über die kleine Phase der Entspannung. Auf die Frage, ob sie nervös sei, antwortete Teresa, die nach ihrer Karriere als Christkind eine solche bei der Polizei anstrebt, mit einem frechen „Nö“. Nach dem alle Reporter ihre Fotos geschossen hatten, legte sie aber dennoch Wert darauf, einen Blick ins goldene Textbuch zu werfen. Sicher ist sicher, einen Hänger will sie sich ebenso wenig erlauben wie das Wiedenbrücker Engelchen Lea Gosemärker.

Deutlich nervöser als ihr Pendant vom Christkindlesmarkt in Nürnberg war das Engelchen Lea vor dem Auftritt. „Ich bin nach dir dran, oder?“, versicherte sich die Zehnjährige neben der Bühne stehend noch mal bei Gewerbevereinsvorsitzendem Jochen Runde. Letzterer hieß den Gast aus Franken gerne zwischen den historischen Fachwerkhäusern willkommen. Auch Vize-Bürgermeister Norbert Flaskamp freute sich über „den strahlenden Besuch“ und bekräftigte, dass mittlerweile schon eine tolle Verbindung zwischen Nürnberg und Rheda-Wiedenbrück entstanden sei.

Den Abschluss des Marktbesuchs bildete eine Fahrt mit dem historischen Karussell. Dicht gedrängt standen die Besucher um es herum. Viele freuten sich, ein Foto mit dem „Weihnachtsstar“ machen zu dürfen. Einige Kinder konnten sogar mit Engelchen und Christkind gemeinsam einige Runden im Karussell drehen.

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