Waghalsige Stunts auf dem Autohof
Bild: Mlawski
Autos plattgemacht: Auch das gab es auf dem Autohof der Aurea zu sehen.
Bild: Mlawski

Was anfangs eine Wasserschlacht zu werden drohte, endete in strahlendem Sonnenschein und staunender Begeisterung der Gäste. Eigentlich hätte Stuntshow-Chef Oscar Rübe gern noch mehr Zusammenstöße und Überschläge gezeigt, doch das Wetter und der begrenzte Platz machten leider einen Strich durch die Rechnung. Durch die nasse Fahrbahn waren einige Showeinlagen sicherheitstechnisch nicht realisierbar. Doch was das Team rund um den Stuntchef während der Veranstaltung auf die Beine stellte, konnte sich durchaus sehen lassen. Mit Motorenklang bereitete das Team die Zuschauer auf die Show vor und legte auch sofort den Schleudergang ein. Mit quietschenden Reifen und reichlich Tempo, zeigten die Profis wie richtig gedriftet wird.

Direkt im Anschluss ging es auch schon an die schwierigeren Showeinlagen: An einer Rampe ließ Oskar Rübe seinen BMW auf zwei Rädern fahren. Gesteigert wurde dieser Stunt, als sich ein Teammitglied während der Fahrt am Fahrzeugdach festhielt und ein weiterer Stuntman seitlich aus dem Fenster stieg, um auf dem quergestellten Wagen zu balancieren.

Der Familienbetrieb Rübe ist schon in dritter Generation tätig und unter den Stuntleuten befinden sich auch junge Familienmitglieder, die bereits ihren Part in der Show einnehmen. Der neunjährige Jessy Sperlich hat sein Motorrad voll im Griff. Mit seiner 75-Kubikmeter-Maschine bretterte der Nachwuchs-Fahrer durch einen brennenden Holztorbogen und sorgte für Staunen.

Die Mannschaft um Oskar Rübe steigerte sich mit jeder einzelnen Showeinlage. Besondere Konzentration war beim menschlichen Kegel gefragt. Stuntman Gino Sperlich stellte sich dazu auf ein zwei Meter hohes Gerüst und ließ die Holzkonstruktion unter sich von einem heranrasenden Auto wegrammen. Mit einem Sprung landete er hinter dem Wagen. „Wir setzten jedes Mal unser Leben aufs Spiel“, sagte Oskar Rübe in der Veranstaltungspause. „Wir haben jedoch alle jahrelange Erfahrung und sind gut ausgebildet“, fügte er hinzu. Er selbst stand bereits mit drei Jahren zum ersten Mal auf einer Motocross-Maschine im Rampenlicht.

Höhepunkt der Darbietungen war der spektakuläre Durchbruch einer brennenden Holzwand mit einem Stuntman auf der Motorhaube. Zum krönenden Abschluss ließen Oskar Rübe und seine Mannschaft die PS-starken Monstertrucks vier Autos plattwalzen.

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