Warmes Wasser friert schneller als kaltes
Bild: Geppert
Die unterschiedlichen Handcremes, die sie im Rahmen der AG „Jugend forscht“ hergestellt haben, unterzogen Mareen Duhme (l.) und Jennifer Hoffmann von der Osterrath-Realschule in Wiedenbrück vier Tests: Wie fühlt sich die Creme an? Wie perlt das Wasser an ihr ab? Wie riecht die Creme? Und: Wie lange ist sie haltbar?
Bild: Geppert

Sie nehmen am Wettbewerb „Jugend forscht“ teil.

Seit Beginn des Schuljahrs haben Fabian Stoffers, Nico Carozzo, Sebastian Mus, Fabienne Thiesen, Jennifer Hoffmann, Mareen Duhme, Luca Foerster, Leon Großerohde und Hendrik Hemke in der Arbeitsgemeinschaft (AG) „Jugend forscht“ an ihren Projekten gearbeitet. „Ziel der AG ist es, die Schüler für Naturwissenschaft zu begeistern und sie zum selbstständigen Arbeiten anzuleiten“, erklärt Betreuungslehrer und Schulleiter Detlef Flaschel.

„Ich habe im Internet gelesen, dass warmes Wasser schneller gefriert als kaltes“, erklärt Fabian Stoffers. Diesen Effekt habe er sich nur schwer vorstellen können und sei ihm deswegen auf den Grund gegangen. Die Möglichkeit, dass irgendwann Menschen auf dem Mars leben könnten regte Nico Carrozzo und Sebastian Mus zu ihrem Projekt „Wir lassen’s wachsen“ an. „Menschen brauchen Pflanzen zum leben. Die können auf dem Mars aber nur in künstlicher Atmos-phäre gedeihen. Diese haben wir mit einer 250-Watt-Natriumdampflampe simuliert“, erklären die Schüler. Das Ergebnis: Die Pflanzen wachsen schneller als die, die auf dem Fensterbrett standen.

Eine Formel zur Berechnung des Kraftfutterbedarfs eines Pferds hat Fabienne Thiesen entwickelt. Das Wissen, wie man ein entsprechendes Computerprogramm programmiert habe sie sich aus Fachbüchern angeeignet, sagt die Schülerin. Jennifer Hoffmann und Mareen Duhme haben Handcremes aus verschiedenen Ölen hergestellt. „Wir wollten wissen, welches Öl sich am besten eignet und ob man Zusatzstoffe wie Aloe Vera wirklich braucht“, erklärt Jennifer Hoffmann. Fazit ihres Experiments ist, dass Cremes mit Zusatzstoffe stärker aber nicht unbedingt besser riechen und dass alle Cremes an der Luft schnell austrocknen.

Am Samstag, 4. Februar, fahren die Osterrath-Schüler zum Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ nach Paderborn. Dort stellen sie ihre Projekte einer Fachjury und der Öffentlichkeit vor.

SOCIAL BOOKMARKS