Wegen Amazon: CDU fordert neuen Radweg
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Die Christdemokraten glauben, dass viele Amazon-Mitarbeiter mit dem Rad zur Arbeit fahren werden.
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Vor allem durch den Bau des Amazon-Standorts, der schon in wenigen Monaten seinen Betrieb aufnehmen werde, sei mit zusätzlichen Radfahrern in dem Bereich zu rechnen, schreibt die CDU in ihrer Antragsbegründung. „Voraussichtlich werden viele Menschen im Niedriglohnsektor dort eine Beschäftigung finden“, vermuten die Christdemokraten. Weil diese aus Kostengründen eher mit dem Fahrrad anstatt mit dem Auto zwischen Wohnung und Arbeitsstätte pendeln würden, sei der Bau zusätzlicher Zweiradverbindungsstrecken dringend angezeigt. Hinzu komme, dass der Trend zum Treten in die Pedale allgemein zunehme, weshalb auch andere Zielgruppen die Vergrößerung des Radwegnetzes sicherlich zu schätzen wüssten.

Konkret richtet die CDU-Fraktion einen Prüfantrag an die Stadtverwaltung. Sie soll abklopfen, ob der Bau von Radwegen entlang der stark frequentierten Strecken Wieksweg, Rentruper Straße und Stromberger Straße zwischen St. Vit beziehungsweise Wiedenbrück und dem Gewerbegebiet Aurea möglich ist. Auch unter Sicherheitsaspekten sei das sinnvoll: „Wie bekannt, sind diese drei Straßen in einem schlechten baulichen Zustand und hochgradig gefährlich für Radfahrer.“

Über den Antrag der CDU berät der Ausschuss für Bauen, Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr am Donnerstag, 1. Februar, ab 17 Uhr im Rhedaer Rathaussaal.

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