Westag & Getalit mit Umsatzminus
Bild: Archiv "Die Glocke"
Umsatzrückgang bei der Westag & Getalit AG:  Ein schwaches letztes Jahresviertel mit einem Minus von 5,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr blieb für den Türenhersteller aus Wiedenbrück nicht ohne Folgen mit Blick auf das Gesamtergebnis.
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 223 Millionen Euro erwirtschaftete der Wiedenbrücker Türen- und Zargenhersteller nach vorläufigen Berechnungen. In den ersten drei Quartalen hatte die Aktiengesellschaft noch auf einem Erfolgskurs gelegen. Ein schwaches letztes Jahresviertel mit einem Minus von 5,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr bremste die bis dahin positive Entwicklung. Maßgeblichen Anteil daran hatte das Exportgeschäft, das sogar um mehr als sieben Prozent gegenüber 2013 zurückging. Insgesamt setzten die Wiedenbrücker Holzwerkstoff-Profis 44,7 Millionen Euro (2013: 46,2) im Ausland um.

Der Inlandsumsatz legte auf Jahressicht hingegen leicht zu. Aber auch hier ist nicht alles Gold, was glänzt: In den letzten drei Monaten 2013 sank die Nachfrage nach Westag & Getalit-Produkten auf dem deutschen Markt nachweislich. Das Ergebnis vor Steuern betrug im abgelaufenen Jahr 8,9 Millionen Euro und lag damit um 200 000 Euro unter dem des Vorjahrs. Entsprechend zum Vorsteuerergebnis entwickelte sich auch der Jahresüberschuss und erreichte einen Wert von 6,4 Millionen Euro. Endgültige Jahresergebnisse und einen Vorschlag über die Gewinnverwendung will das Unternehmen nach Feststellung des Jahresabschlusses durch den Aufsichtsrat am 24. März bekanntgeben.

Positive Nachrichten hat das Unternehmen aus der Doppelstadt an der Ems schon jetzt mit Blick auf die Personalstruktur zu vermelden. Die Anzahl der Mitarbeiter habe sich in den vergangenen Monaten insbesondere durch Wandlung von Leiharbeitsverträgen in Festanstellungen um 17 Personen auf 1301 gegenüber erhöht, teilt die Westag & Getalit AG mit. Und auch die Nachfolge von Markus Sander, Vorstand und Leiter der Sparte Oberflächen/Elemente, ist nach Auskunft der Firma geklärt. Mit Wirkung zum 1. März wird Franz David in den Vorstand der Aktiengesellschaft berufen. Der Branchenkenner verantwortet zukünftig auch die Geschäfte für dekorative und technische Oberflächen innerhalb des Unternehmens, teilt das Unternehmen mit.

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