Wirtschaftspreis für Bernd Schmalhorst
Bild: Sudbrock
Wegweisend: Bernd Schmalhorst aus Wiedenbrück ist für die innovativen Außenleuchten der Marke „IP 44“ mit dem Wirtschaftspreis der Stadt ausgezeichnet worden. Im Showroom an der Wasserstraße präsentiert der Unternehmer stolz eines der neuesten Modelle.
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Damit würdigte die Jury im Rahmen des dritten Wirtschaftsempfangs im Reethus die unternehmerische Weitsicht von Bernd Schmalhorst und seinem Vater Norbert (75), die vor mehr als 20 Jahren ihre erste selbst gestaltete Außenleuchte auf den Markt gebracht hatten. Inzwischen ist der Markenname „IP 44“ weltweit zum Inbegriff für zeitloses Lampendesign und höchste Qualitätsansprüche bei Material sowie Verarbeitung geworden.

„Der Markenname ,IP 44‘ ist einem gängigen Industriestandard entlehnt und besagt im Wesentlichen, dass eine Leuchte außentauglich ist. Aber wer die Produkte von Bernd Schmalhorst schon einmal gesehen hat, weiß: Sie sind viel mehr als das.“ Christian Nüßer, Geschäftsführer des Rhedaer Maschinenbauers Venjakob und Mitglied des Wirtschaftsbeirats, hielt am Dienstagabend bei der Preisverleihung im Reethus die Laudatio und kam selbst aus dem Staunen kaum heraus. Das Unternehmen „IP 44“ stehe für Qualität made in Germany, weil der komplette Entwicklungs- und Herstellungsprozess der Leuchten ausschließlich in der Bundesrepublik erfolge. Obwohl sich die Firma längst auf internationalem Parkett bewege, sei sie fest in der Doppelstadt verwurzelt.

14-mal seien seine Leuchten bereits mit namhaften Designpreisen ausgezeichnet worden, mit der Verleihung des Wirtschaftspreises werde nun auch sein unternehmerisches Engagement gewürdigt, freute sich Bernd Schmalhorst. Dass seine Firma („Wir sind mit neun Beschäftigten eigentlich nur ein Kleinunternehmen“) künftig in einem Atemzug mit Baumhüter (100 Mitarbeiter) und dem Simonswerk (800 Mitarbeiter) genannt werde, die in den Vorjahren den Wirtschaftspreis erhalten hatten, erfülle ihn mit Stolz.

Bernd Schmalhorst erhielt am Dienstagabend nicht nur eine Urkunde, die sein Unternehmen als Preisträger des Jahres 2015 ausweist, sondern auch eine Skulptur, die der heimische Bildhauer Bernd Bergkemper geschaffen hatte. Der Wirtschaftspreis war 2013 erstmals vergeben worden – damals noch im A2-Forum.

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