Wohnung am Wieksweg in Brand geraten 
Bilder: Eickhoff
Der Löschzug Wiedenbrück rückte zum Feuer am Wieksweg aus.
Bilder: Eickhoff

Passanten hatten gegen 22.30 Uhr durch das nur halb mit Jalousien verdeckte Küchenfenster vom Bürgersteig aus Feuerschein gesehen und die Feuerwehr gerufen. Die rückte mit dem Löschzug Wiedenbrück an. Die Feuerwehr verschaffte sich über ein Fenster Zutritt zur Wohnung, da die massive und mehrfach gesicherten Wohnungstür nicht nachgab. Vier Feuerwehrleute unter Atemschutz suchten in den Räumlichkeiten nach dem den Bewohner und gaben schnell Entwarnung.

Zwischenzeitlich konnten durch die Polizei die in unmittelbarer Nähe wohnenden Eltern erreicht werden, die zunächst auch nicht den Aufenthaltsort kannten und rettungsdienstlich betreut wurden. Der 29-Jährige, der bei seiner Arbeitsstelle war, konnte dann aber doch noch während der Löscharbeiten erreicht werden. Nach gut eineinhalb Stunden konnten die Feuerwehrleute wieder einrücken, der Wieksweg war für die Dauer der Löscharbeiten gesperrt. Die Wohnung ist bis auf Weiteres nicht mehr nutzbar.

 Die Brandermittler der Kriminalpolizei machten sich am Mittwochvormittag ein Bild von der Situation. Erste Vermutungen, dass der Brand durch eine überlastete Steckdose entstanden sei, konnten nicht bestätigt werden. Vielmehr gehen die die Ermittler davon aus, dass die Ursache darin liegt, dass der Wohnungsinhaber ein Ladegerät mit Spezialakkus für ferngesteuerte Fahrzeuge eingeschaltet hatte. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf mindestens 5000 Euro.

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