Wunschzettel gehen auf himmlische Reise
Bild: Dresmann
Umringt von Kindern war der Weihnachtsmann mit Rauschebart in der Stadtkirche Rheda, der das Adventskrämchen am Samstag mit seinem Besuch beehrte.
Bild: Dresmann

 Zur Unterstützung war eine andere Figur gekommen, die auf Erfüllung der Wünsche hoffen lässt: der Weihnachtsmann. Die Luftballonaktion war eine Premiere auf dem Adventskrämchen: „Wir haben in den letzten Tagen 750 Wunschzettel in allen Rhedaer Kindergärten verteilt“, berichtete Ingvild Splietker, Projektleiterin der Initiative Rheda für das Krämchen. Auf die selbst gestalteten Zettel konnten die Kinder ihre Wünsche für das Weihnachtsfest schreiben. Eigentlich habe man die Zettel ja gemeinsam mit dem besonderen Krämchengast aufsteigen lassen wollen, informierte die Projektleiterin, aber viele Kinder waren angesichts des besonderen Besuchers einfach zu nervös und ließen ihre Ballons direkt draußen vor der Kirche los. Aufgeregt war auch der zweijährige Justus. Er war mit Opa und Oma zum Krämchen gekommen und hatte dem rot gekleideten Mann mit Rauschebart (verkörpert von Hartmut Meletzki) in der Stadtkirche ganz genau gelauscht. Außer einem Stutenkerl, 150 Stück hatte dieser für die Kinder mitgebracht, konnte Justus zusammen mit Opa Willi Tack auch einen Luftballon für seinen Wunschzettel ergattern. „1 x Lokomotive“ und „1 x Feuerwehrauto“ war auf Justus‘ Zettel zu lesen. Ob das Christkind die Wünsche von Justus und den anderen kleinen Besuchern erfüllt, wird der Heilige Abend am 24. Dezember zeigen.

Premiere zieht Besucher an

Bis dahin dürften auch die unter der Stadtkirchendecke schwebenden Luftballons wieder auf dem Boden angekommen sein. „Da wird sich Pfarrer Moritz schon was einfallen lassen“, scherzte Bernd Schulte von der Volksbank, die die Luftballons gestiftet hatte und von deren Seite aus auch fleißige Helfer bei der Verteilung mit anpackten. „Wir wollen die Aktion im nächsten Jahr auf jeden Fall wiederholen“, sagte Ingvild Splietker freudestrahlend am Vorabend des am Sonntag endenden Markts. So hatte es die Initiative Rheda geschafft, das Krämchen am Samstagnachmittag gut zu füllen. Demzufolge hörten den Klassen zwei, drei und vier der Wenneberschule zahlreiche Menschen bei ihren gesanglichen Darbietungen auf der Bühne im Reuter Eck zu. Dort trat zum Abschluss jedes Abends in dem Budenrund auch Peter Lippe auf. Nach seinem lauten Abschied 2011 kam Peter Lippe 2012 ganz leise zurück und sang 2013 umso kräftiger Heidschi Bumbeidschi und Co.

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