Zum Abschluss das Sparschwein gefüttert
Bild: Wieneke
Mit dem Sparschweinfüttern ist der Christkindlmarkt in Wiedenbrück zu Ende gegangen.
Bild: Wieneke

 Im Scheinwerferlicht der Marktbühne richteten sich nach einem verregneten letzten Markttag am vierten Advent die Blicke auf die elfjährige Rika Südhoff aus Langenberg, die 73-jährige Veneranda Pöppelbaum aus Rheda-Wiedenbrück und den Bielefelder Kai Schnittger: Die drei Hauptgewinner der Markttombola des Togo-Fördervereins durften beim Jubiläums-Sparschweinfüttern sich selbst ein zusätzliches Weihnachtsgeschenk bereiten.

So hatten die strahlenden Gewinner vor einem großen Publikum die Höhe ihrer Hauptpreise im wahrsten Wortsinn selbst in der Hand: Innerhalb einer bestimmten Zeit – nach Platzierung aus der Togo-Tombola gestaffelt – durften sie in der von der Kreissparkasse durchgeführten Veranstaltung ein knallrotes Sparschwein mit Zwei-Euro-Münzen füttern. Michael Berghoff, Leiter der Geschäftsstelle Wiedenbrück, und Mitarbeiterin Andrea Fleer zitterten bei ihrer Premiere auf der Marktbühne ebenso wie die glücklichen Sparschweinfütterer vor ihrem großen Auftritt.

Mit aufmunternden Worten machte das Moderationsgespann den drei Gewinnern trotzdem immer wieder Mut. Der 38-jährige Bielefelder Kai Schnittger trat als erster stellvertretend für seine Tochter Luisa ins Rampenlicht, hatte doch die Fünfjährige beim jährlichen Familienbummel über den Christkindlmarkt den dritten Preis herausgefischt.

 Innerhalb von den vorgegebenen 1:11 Minuten erarbeitete er sich unter dem aufmunternden Beifall der Besucher 196 Euro. Das ist eine Steigerung um 94 Euro im Vergleich zum Vorjahresdritten.

 Danach stand die elfjährige Rika Südhoff aus Langenberg im Mittelpunkt. Äußerlich gelassen und hochkonzentriert füllte die Schülerin innerhalb von 2:22 Minuten 316 Euro in das rote Sparschwein. Das waren 50 Euro mehr als die Vorjahreszweite im Schwein versenken konnte. Rika hatte beim Familienbesuch am 13. Dezember insgesamt 20 Togo-Lose gekauft und den zweiten Preis gewonnen.

Strahlen vor Glück durfte schließlich auch die 73-jährige Veneranda Pöppelbaum aus der Doppelstadt: Die seit Jahrzehnten „echte Christkindlmarkt-Gängerin“, wie sie selbst sagt, hatte beim Bummel mit Arbeitskollegen am 15. Dezember kurz vor Marktschluss die Gewinnnummer 928 gezogen. Das war die Nummer des Tombola-Hauptpreises. Die rüstige Dame brachte es innerhalb von 3:33 Minuten auf 434 Euro, was ist eine Steigerung um 104 Euro gegenüber des Hauptpreises aus dem Jahr 2011 bedeutete.

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