Zwei schwerverletzte LKW-Fahrer
Bild: Eickhoff
Zwei Schwerverletzte fordwerte ein Unfall auf der A2 in Rheda-Wiedenbrück.
Bild: Eickhoff

Die Feuerwehr benötigte mehr als eine Stunde, um den Verletzten aus seinem Führerhaus zu befreien. Erst kurz nach 16 Uhr konnte er aus dem Wrack gezogen werden. Offenbar hatte der Fahrer im letzten Augenblick die Situation noch erkannt und das Lenkrad nach links gerissen. Das rettete ihm offenbar das Leben, denn die Beifahrerseite des LKW wurde bei dem Unfall völlig zusammengedrückt.

Nach Angaben der Polizei hatte der rumänische LKW-Fahrer im Bereich des Autobahnkreuzes Rheda-Wiedenbrück einen Defekt an einem Reifen bemerkt. Er stellte den Laster am Ende der Beschleunigungsspur ab, sein Beifahrer stieg aus und kontrollierte die Reifen. Beim Aufprall des Heinsberger Lasters wurde der Rumäne auf die Fahrbahn geschleudert und ebenfalls schwer verletzt.

Nach dem Unfall waren drei Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeuge aus Rheda-Wiedenbrück und Gütersloh alarmiert worden, ferner die hauptamtliche Wache der Rheda-Wiedenbrücker Feuerwehr sowie der Löschzug Rheda. Die Autobahnpolizei Stukenbrock sperrte zwei der drei Fahrstreifen und verkürzte den Auffahrtbereich in Richtung Dortmund. Die Verkehrsteilnehmer mussten über den linken Fahrstreifen die Unfallstelle passieren, es bildete sich sieben Kilometer Stau.

 „Wir haben noch keine Hinweise darauf, warum es zu dem Unfall kam“, sagte ein Sprecher der Bielefelder Polizei. Ob der Fahrer des aufgefahrenen Lasters in Lebensgefahr schwebt, war zunächst nicht klar. Der Beifahrer des LKW aus Rumänien hatte Glück, dass er nicht von nachfolgenden Fahrzeugen überrollt wurde. Seinem Kollegen, der im Führerhaus sitzen geblieben war, ist nichts passiert.

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