30 Gewässervorhaben in Rietberg 
Bild: Vredenburg
Naherholungsräume verknüpfen: Zwischen der Bokeler Flammenmühle und Wiedenbrück soll die Ems naturnah ausgebaut werden.
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Im Rahmen dieser Verordnung ist der Kreis Gütersloh verpflichtet, der Bezirksregierung bis zum 15. März einen entsprechenden Umsetzungsfahrplan für die kreiseigenen Gewässer vorzulegen.

„Die Bezirksregierung wird die von uns vorgeschlagenen Maßnahmen bis Ende Juli prüfen. Für Änderungen oder Anpassungen bleibt Zeit bis Ende September, dann muss das Regelwerk in Düsseldorf vorliegen. Von da aus wird es Anfang 2013 nach Brüssel weiter gereicht“, erklärte Stefan Sibilski von der Unteren Wasserbehörde des Kreises in Rietberg in einer Doppelsitzung des Bau-, Planungs- und Verkehrsausschusses sowie des Umwelt- und Klimaauschusses. Er erläuterte: „Bei dem Maßnahmenkatalog – etwa 30 der über 800 einzelnen Vorhaben im Kreisgebiet betreffen Rietberg – handelt es sich um eine reine Absichtserklärung. Umgesetzt wird nur, wenn die benötigten Flächen zur Verfügung stehen und die Finanzierung gesichert ist.“

Laut Sibilski sind an der Ems fünf Maßnahmen geplant, die etwa 950.000 Euro kosten, am Sennebach 19 Maßnahmen (Kosten etwa 150.000 Euro), an der Wapel drei Maßnahmen (125.000 Euro), am Ölbach fünf Maßnahmen (100.000 Euro), am Schwarzen Graben neun Maßnahmen (78.000 Euro) und am Forthbach sechs Maßnahmen (25.000 Euro). Am Haustenbach wird kein Handlungsbedarf gesehen. Die geschätzten Gesamtkosten belaufen sich auf rund 1,5 Millionen Euro. „Wir gehen von einer 80-prozentigen Förderung aus. Daraus ergibt sich ein Eigenanteil von 286.000 Euro, die wir unter anderem durch Ausgleich und Ersatz einbringen wollen“, sagte Sibilski.

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