72-Stunden-Aktion am Institut Vita
Bild: Vredenburg
Setzen ein Zeichen: Vikar Carsten Adolfs, Einrichtungsleiterin Sabine Wiemann, Bürgermeister Andreas Sunder, Hildegard Rehermann (Institut Vita), Gemeindereferent Ralf Langenscheid, Architektin Ute Krämer und Pfarrer Andreas Zander (v. l.) hoffen auf viele Helfer und Sponsoren.
Bild: Vredenburg

Wo? Am Institut Vita an der Stennerlandstraße. Die Aktion des Bunds der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) unter dem Motto „Uns schickt der Himmel“ wird erstmals zeitgleich mit allen Diözesen bundesweit durchgeführt. Hintergrundgedanke ist, sich gemeinsam für eine gemeinnützige soziale, ökologische, interkulturelle oder politische Aufgabe einzusetzen und damit ein deutliches Zeichen für Solidarität zu setzen. Als gewünschten Nebeneffekt hob Gemeindereferent Ralf Langenscheid gegenüber der „Glocke“ das Zusammenwachsen der Gemeinschaften der Kinder und Jugendlichen im Pastoralverbund Süd (Rietberg, Mastholte, Bokel) hervor, „ohne dass die jungen Leute danach fragen, was sie dafür bekommen“.

Hilfe von Sponsoren benötigt

Gleichzeitig werde die Hilfe von Sponsoren benötigt, „die uns finanziell unterstützen“. Pfarrer Andreas Zander hatte die Idee, die Aktivitäten diesmal auf das 1980 kirchlich anerkannte Institut Vita zu konzentrieren. Über Wohlfahrtsverbände, Caritas und Diakonie wird das Haus von bis zu 8000 Übernachtungsgästen jährlich genutzt. „Zum einen kommen sehr viele Gruppen älterer und nicht mehr mobiler Menschen, gerade auch aus den Ballungszentren, nach Rietberg, um hier wieder aufzutanken. Zum anderen entdecken mehr und mehr Rietberger selbst das Haus der Gastlichkeit mit seinem bezaubernden Park als zusätzliches, kleines Naherholungsziel“, erklärte Zander.

Details werden noch nicht verraten

Welche Aktionen genau geplant sind, wird noch nicht verraten. Nur soviel: Die Aktivitäten beschränken sich auf das Außengelände, insbesondere auf den Bereich der Pferdekoppel hinter dem Arkaden-Café. „Nachdem die Institutsleitung über unser Vorhaben informiert worden war, hat die Architektin Ute Krämer einen Plan entwickelt, den wir angehen wollen“, erklärte Langenscheid. Die angepackten Projekte müssten für Jugendliche machbar und innerhalb der 72 Stunden zu bewältigen sein. Den eigenen Zeitaufwand bestimme jeder selbst. Das Kultusministerium habe die Empfehlung ausgesprochen, die teilnehmenden Schüler vom Unterricht frei zu stellen.

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