Achte Auflage der Orchideenschau
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In ein Eldorado für Blütenfreunde verwandelt sich die Aula des Rietberger Schulzentrums vom 10. bis 12. Oktober. Die vom Orchideen-Club Senne organisierte Ausstellung findet bereits zum achten Mal in der Emsstadt statt.
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Zum achten Mal richtet der Orchideen-Club Senne gemeinsam mit der Stadt Rietberg die internationale Schau aus. „Das Rietberger Ehepaar Christel und Theo Koch hatte damals den Kontakt vermittelt“, erklärt Veranstalter Lutz Röllke. Seitdem fühlen er und seine Orchideen sich wohl in Rietberg. Die Kooperation mit der Stadtverwaltung laufe wie am Schnürchen und die Aula des Schulzentrums am Torfweg sei ein idealer Ausstellungsort. Mehr als 30 000 Blüten werden an dem Wochenende dort zu sehen sein. Geschmackvoll und zurückhaltend werden Orchideen aus allen Kontinenten präsentiert. Bei der Dekoration und dem Aufbau will sich Röllke an dem asiatischen Vorbild orientieren. In der Aula wird die farbenfrohe Vielfalt dieser außergewöhnlichen und exotischen Pflanzen in einer aufwendig inszenierten asiatischen Kulisse zu erleben sein.

„Beim Besuch einer Ausstellung in Taiwan habe ich gelernt, genau hinzusehen“, sagt der Orchideenfachmann aus Schloß Holte-Stukenbrock. In Asien betrache man Blumen genauer, intensiver und mit mehr Respekt. Orchideen faszinieren und beschäftigen die Menschen schon mehr als 2500 Jahre. Sie wurden im asiatischen Raum bereits früh als Heilmittel, Dekoration oder Aphrodisiakum verwendet. Schon immer war die Orchidee eine Blume, die für Reinheit, Eleganz und Anmut steht. Videofilme informieren bei der Rietberger Ausstellung über die richtige Pflege von Orchideen. Einzelne Züchtungen werden während der Schau zum Verkauf angeboten. Eröffnet wird die Ausstellung am Donnerstag, 9. Oktober, um 19 Uhr. Vom Freitag bis Sonntag, 10. bis 12. Oktober, ist die Schau dann jeweils von 10 bis 17 Uhr für jedermann offen. Bewohner des Altenpflegeheims haben am Freitag, 10. Oktober, freien Eintritt. Ansonsten kostet der Einlass fünf Euro pro Person. Mit der Eintrittskarte haben die Besucher darüber hinaus freien Eintritt zum Gartenschaupark. Die Orchideenausstellung in Rietberg – die vorherige war im Jahr 2012 – hat ohnehin einen besonderen Stellenwert, denn die Zahl der Ausstellungen nimmt allgemein ab, wie Röllke erklärt. „Nicht nur in Deutschland.“ Die Chancen, so viele Orchideen aus nächster Nähe zu bewundern, würden also seltener.

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