Auf Bokeler Schützen ist immer Verlass
Bild: Sudbrock
Silberne Verdienstkreuze gab es zum Auftakt des Bokeler Schützenfests am Samstagabend auf dem Platz beim Gasthof „Zum Doppe“ für Reinhard Wimmelbücker, Hubert Brockschnieder, Heinrich Landwehr und Raimund Basel (v. l.). Der stellvertretende Bezirksbundesmeister Mario Kleinemeier nahm die Auszeichnungen vor und wies in seiner Ansprache auf den vorbildlichen Einsatz der vier Schützenbrüder hin.
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Bevor sie die Amtsgeschäfte nach einem schwungvollen Regierungsjahr abgeben müssen, waren Friedrich und Natalie Rehage am Wochenende die wohl meist gefragtesten Personen auf dem Festplatz beim Gasthof „Zum Doppe“. Jeder wollte den beliebten Bokeler Monarchen seine Aufwartung machen oder zumindest aus nächster Nähe einen Blick auf das blaublütige Paar erhaschen. Vom Tanzen, Feiern und Marschieren mal abgesehen, hatten Friedrich und Natalie Rehage in den letzten Tagen ihrer Regentschaft auch darüber hinaus alle Hände voll zu tun: Orden, Ehrennadeln, Urkunden und Blumensträuße mussten die Zwei an besonders verdiente „Grünröcke“ vergeben – und das beinahe am laufenden Band.

Der Auszeichnungsmarathon begann am Samstagabend im Beisein des stellvertretenden Bezirksbundesmeisters Mario Kleinemeier. Der Westerwieher war mit vier Silbernen Verdienstkreuzen nach Bokel gekommen und freute sich beim Anheften der begehrten Abzeichen über die Unterstützung der adligen Vereinsrepräsentanten.

Heinrich Landwehr erhielt das Silberne Verdienstkreuz, weil auf ihn seit seinem Vereinseintritt vor 34 Jahren stets Verlass ist. Mit Raimund Basel, Hubert Brockschnieder und Reinhard Wimmelbücker wurden darüber hinaus drei Schützenbrüder mit der Auszeichnung bedacht, die seit vielen Jahren beim Auf- und Abbau des Throns tatkräftig anpacken. „Wenn sich die meisten anderen Festbesucher am Dienstag noch ausruhen, stehen sie bereits wieder Gewehr bei Fuß“, lobte Mario Kleinemeier ihren Einsatz.

Elf Schützen kletterten am Samstagabend auf der Karriereleiter eine Stufe nach oben. Zum Oberleutnant befördert wurden Herbert Doppmeier und Meinolf Wiemann. Im Rang eines Leutnants stehen nun André Freise und König Friedrich Rehage. Als frisch gebackener Oberfeldwebel der St.-Hubertus-Schützenbruderschaft grüßt Heinz-Josef Zurwiehe. Feldwebel darf sich künftig Fabian Sieweken nennen. Unteroffiziere sind ab sofort Dominik Martinschledde, Jonas Heipieper, Marco Grefer, Sascha Grefer und Daniel Mertens.

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