Bankräuber versteckt sich im Gebüsch
Die Polizei hat in Bokel einen mutmaßlichen Bankräuber festgenommen.

 Wie die Polizei heute mitteilt, hatte ein Anwohner am Montagmorgen gegen 8 Uhr eine Beobachtung gemacht: Bei einem Blick aus seinem Fenster sah er einen Mann, der sich bei hochsommerlichen Temperaturen mit Mütze und Handschuhen bekleidet hinter einem Busch direkt an einem Kreditinstitut an der Doppstraße in Bokel versteckte. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Bank noch nicht geöffnet. Der aufmerksame Zeuge benachrichtigte daraufhin sofort die Polizei, die umgehend mit mehreren Streifenwagen den Einsatzort aufsuchte.

 Dort konnte kurze Zeit später der 47-jährige Mann, immer noch im Gebüsch hockend, angetroffen und festgenommen werden. Zwecks weiterer polizeilicher Maßnahmen wurde er zur Polizeiwache Gütersloh gebracht. Der Delbrücker führte außer der Mütze und Handschuhen noch eine Sturmhaube und ein Messer mit sich – offensichtlich in der Absicht, damit die Herausgaben von Geld in dem Kreditinstitut zu erzwingen, teilt die Polizei mit.

Polizeiliche Ermittlungen ergaben dann, dass der im Raum Arnsberg aufgewachsene Mann in dringendem Verdacht steht, am 18. Mai dieses Jahres einen Raubüberfall auf eine Bank in Arnsberg-Rumbeck begangen zu haben. Entsprechende am Tatort in Rumbeck gesicherte DNA-Spuren führten zu dem Delbrücker; ein Haftbefehl dazu war bereits durch die Kripo Meschede beantragt worden. Zwecks weiterer Ermittlungen wurde der Beschuldigte, der bereits mehrere Haftstrafen verbüßt hat, Kriminalbeamten des Hochsauerlandkreises übergeben. Diese führten den 47-Jährigen dem Richter in Arnsberg vor, der die Untersuchungshaft anordnete.

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