Bürgerbüro bald dort, wo es hingehört
Ein Blick in das künftige Bürgerbüro: Die Aufteilung der Beratungsräume ist bereits zu erkennen. Die Außenarbeiten sind inzwischen so gut wie abgeschlossen. Am Sonntag, 10. September, soll ein Tag der offenen Tür stattfinden.

Die Arbeiten haben dann ziemlich genau ein Jahr gedauert.

Den Anfang im neuerlichen internen Verschiebebahnhof macht das Bürgerbüro. Voraussichtlich Anfang Juli werden die Kolleginnen mit all ihren Unterlagen in das Erdgeschoss des Verwaltungssitzes ziehen. „Wir haben mit der Sanierung des Rathauses die einmalige Chance, diese Einrichtung direkt in das Herz der Altstadt zu verlagern“, sagt Bürgermeister Andreas Sunder. Das Bürgerbüro sei schließlich für alle Rietberger die erste Anlaufstelle. „Und diese erwarten die Menschen im historischen Rathaus.“ Das habe bereits die Vergangenheit gelehrt: So mancher, der in dieser Fachabteilung eine Kleinigkeit erledigen wollte, war zunächst im Hauptsitz der Stadtverwaltung vorstellig geworden und musste dann weitergeleitet werden.

Im Rathaus werden Besucher künftig in einem freundlichen und hellen Empfangsbereich begrüßt. Der neue Haupteingang entsteht an der Rückseite des Gemäuers zur Pfarrkirche St. Johannes Baptist hin. „Ein großer Pluspunkt ist die Barrierefreiheit“, sagt Sunder. Erstmals gebe es einen Aufzug, der alle Stockwerke erreiche.

Im ersten Obergeschoss freuen sich Andreas Sunder, Beigeordneter Dieter Nowak (zumindest noch für einige Wochen), deren Mitarbeiterinnen im Vorzimmer sowie die Pressestelle auf ihre Büros. Die Räume sind neu zugeschnitten worden. Die künftige Wirkungsstätte des Bürgermeisters wird im ehemaligen Besprechungszimmer untergebracht. Der Parkettboden darin ist erhalten geblieben. Der Konferenzraum befindet sich demnächst auf der gegenüberliegenden Seite der Etage. Dort werden auch die bleiverglasten Fenster wieder eingebaut. Damit kehren sie zurück an jenen Ort, an dem sie sich auch schon in den Anfangsjahren des Hauses auch befunden haben.

Die Außenarbeiten sind inzwischen so gut wie abgeschlossen. Innen werden derzeit unter anderem Treppengeländer angebracht, Decken abgehangen, Wände gestrichen und Fliesen sowie Elektroleitungen verlegt. Damit vieles gleichzeitig passiert, hat Projektleiter Marcus Hertel von der städtischen Hochbauabteilung stets den Zeitplan im Blick. Hertel: „Aktuell liegen wir voll im Rahmen“.

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