Drei Kuchen gegen einen Bikinitanz
Große Sprünge konnten die jüngsten Pfarrfestbesucher vor dem Hauptportal der Mastholter Pfarrkirche St. Jakobus machen. Die Hüpfburg verleitete die Jungen und Mädchen am Sonntagnachmittag während des Pfarrfests zu wahren Höhenflügen.

Rechtzeitig zum Beginn des Programms rund um die Pfarrkirche St. Jakobs schloss Petrus die Himmelsschleusen und schickte stattdessen Sonne und vereinzelte Wolken in Richtung des südlichsten Rietberger Stadtteils. Bei so viel Unterstützung von oben geriet das bunte Treiben rund um das Gotteshaus schnell zum Familienfest, das keine Wünsche offen ließ. Nicht nur das Programm, auch die Preise für Speisen und Getränke waren durchweg familientauglich.

Teebeutel-Weitwurf erfordert Geschick

Nach einer gemeinsamen Messfeier, die Pastor Stefan Gosmann zelebrierte, begannen die Attraktionen vor der Kirche sowie in der „Jakobsleiter“. Da durften die Kinder am Eingang zur Kirche auf einem Luftkissen große Sprünge machen, sich vorm Pfarrheim im Teebeutel-Weitwurf üben oder mit den unterschiedlichsten Geschicklichkeitsspielen die Zeit vertreiben.

Farben und Pinsel waren im Spiel, als es galt, sich für kurze Zeit ein neues Aussehen zu verschaffen. Binnen Minuten zauberten Erzieherinnen den kleinsten Besuchern nach Vorlagen ein anderes Aussehen ins Antlitz.

„Wetten, dass“ mit spektakulären Wetten

Zu den Höhepunkte gehörte am Nachmittag die „Wetten, dass“- Show, an der sich Vereine und Verbände beteiligten. So war sich beispielsweise das Führungsteam der KFD sicher, Kuchenrezepte von der Hälfte der Mitglieder zu bekommen. Als die Frauen am Ende sogar sieben Rezepte mehr als benötigt vorlegten, hieß es: „Wette gewonnen.“ Pastor Gosmann hatte dagegengehalten und verloren. Er muss nun nach drei Rezepten jeweils einen Kuchen für das Team backen. Die Frauen hätten bei einer Niederlage im Bikini tanzen müssen. Sie ließen es sich aber nicht nehmen, auch als Siegerinnen leicht bekleidet den Bikinitanz vorzuführen.

Vergleichskampf der Messdiener

Die neue Riege der Messdiener forderte die „Pensionsmessdiener“ zu einem Vergleichskampf bezüglich des Anziehens von Messdienerkleidung auf und siegte. Pastor Gosmann gewann seine Wette, dass er nach einem Jahr bereits 30 Mastholter mit Vor- und Zuname kennt, ebenfalls.

Für musikalische Unterhaltung übernahmen der Spielmannszug der St.-Jakobus-Schützenbruderschaft sowie der Musikverein Verantwortung. Die Organisation des Fests lag in den Händen des Arbeitskreises um Pastor Stefan Gosmann, Gemeindereferent Ralf Langenscheid sowie Carmen Huyer.

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