Drei neue Räume für die „Physiker“
In einem der neuen Physikräume des Gymnasiums Nepomucenum Rietberg: (v. l.) Schulabteilungsleiter Hermann Lütkebohle, Bürgermeister André Kuper, Bauingenieur Hans Altemeier, Schulleiter Peter Esser und Handwerker Gerald Issel.

„Eigentlich wollten wir diese Baumaßnahme schon vor zwei Jahren in Angriff nehmen“, erklärte Bürgermeister André Kuper bei einem Besichtigungstermin auf der Baustelle, „aber dann stand zunächst aufgrund der Standortverschiebung der Hauptschule nach Neuenkirchen und Mastholte die komplette Neustrukturierung für Gymnasium und Realschule an.“ Räumlichkeiten wurden aufgeteilt, es folgte die Einrichtung der beiden großen Mensaanlagen, „und jetzt war in logischer Folge die Ausgestaltung der drei Na-Wi-Räume an der Reihe“, ergänzte Schulabteilungsleiter Hermann Lütkebohle.

Rund drei Jahrzehnte hatte die alte Einrichtung ihren Dienst getan. „Aber der Trend geht weg von Lehrervorführungen in hörsaalartiger Atmosphäre“, stellte Esser fest. Der Schülerschar solle aktive Beteiligung am Physikunterricht ermöglicht werden, auch unter modernsten technisch möglichen Aspekten. Und die haben sogar zur Folge, dass die Jungen und Mädchen nicht einmal mehr mitschreiben müssen, wenn es um Versuchsanordnungen geht. Ein Knopfdruck am Computer genügt und die Informationen sind gespeichert.

140.000 Euro wendet die Stadt für die Umgestaltung der drei Räume auf. Etwa die Hälfte der Summe entfällt auf den Umbau, weitere 65.000 Euro werden für die Neueinrichtung investiert. Der bauliche Teil umfasst die Verlegung neuer Elektro- und Wasseranschlüsse, gehören neue Fußbodenbeläge, neue schallschluckende Decken, neue Lampen und der Neuanstrich. Außerdem wird eine variable Trennwand zwischen zwei Räumen eingezogen. Zur Neueinrichtung gehören moderne Lehrerarbeitstische, Schülertische mit allen notwendigen Anschlüssen für die Versuchsarbeit, neue Stühle und neue Tafeln.

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